Ernährungssituation in Pflegeeinrichtungen

veröffentlicht am 17. Jul, 2011 by in News

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Alter ist sehr wichtig. Ältere Menschen benötigen Nahrung, die den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen in ausreichender Menge versorgt. Wird dies nicht erreicht, besteht die Gefahr zu erkranken und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Im Alter verlieren viele Menschen zusätzlich die Lust am Essen, da der Appetit nachlässt. Eine Unterversorgung des Körpers mit den wichtigen Nährstoffen ist dadurch vorprogrammiert. Zusätzlich kann eine Fehlernährung durch Medikamenteneinnahme unterstützt werden. Zum Beispiel können Rheumamittel zu chronischen Entzündungen im Magen-Darm-Bereich führen.

Laut einer Studie erreichen nicht einmal die Hälfe aller Heimbewohner durch die Nahrungsaufnahme die empfohlenen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, die lebenswichtig sind um schwere und chronische Erkrankungen vorzubeugen. Zudem steigt das Risiko für Infektionserkrankungen oder Frakturen und Stürze.
Dabei stehen die Funktionsstörungen direkt im Zusammenhang mit der Verschlechterung des Ernährungszustandes.

Personal- und Zeitmangel in Pflegeheimen bewirken eine Unterversorgung der Heimbewohner. Pflegekräfte sind dazu oft nicht in der Lage, eine Mangelernährung der Bewohner rechtzeitig zu erkennen. Dazu kommt, dass nur die Hälfe des Personals sind qualifiziert ausgebildete Altenpfleger, die anderen Helfer sind meist gering qualifizierte Hilfskräfte.

Pflegeeinrichtungen können einer Mangelernährung entgegenwirken, indem sie das Essen schön anrichten, sich mehr Zeit nehmen für das Anreichen der Speisen beim Patienten und Zwischenmahlzeiten anbieten. Mehr Energie können die Heimbewohner durch Verwendung von Sahne, Butter oder Öle erhalten. Heimbewohner mit Demenz oder motorischen Defiziten können Fingerfood gereicht werden um eine Alternative zum konventionellen Essen mit Messer und Gabel anzubieten. Des Weiteren kann die Nahrungsaufnahme gefördert werden, indem man auf jeden Einzelnen ganz individuell auf seine Essenswünsche und Gelüste eingeht.

Gutes Essen trägt zum Wohlbefinden eines Heimbewohners bei und fördert somit auch den guten Ruf einer Pflegeeinrichtung. Viele Einrichtungen haben diese Tatsache noch nicht ausreichend erkannt.

Harninkontinenz

veröffentlicht am 04. Jul, 2011 by in News

Mit zunehmendem Alter lässt auch die Kraft der Blase nach. Inkontinenz ist die Folge von Blasenschwäche. Unkontrollierter Harnabgang ist den Betroffenen äußerst unangenehm und peinlich.

Bei jeder dritten Frau in Deutschland tritt Inkontinenz in den meisten Fällen durch die Schwächung der Beckenbodenmuskulatur auf. Zusätzliche Krankheiten wie Parkinson, Schlaganfall oder Alzheimer begünstigen die neurogene, also die nervenbedingte Blasenschwäche. Aber auch Medikamenteneinnahme von Antidepressiva oder Schmerzmittel können als Nebenwirkungen eine Inkontinenz hervorrufen.

Bei Männern wird eine Inkontinenz in den meisten Fällen durch eine Prostataerkrankung hervorgerufen.

Viele Patienten vermeiden es mit diesem Problem einen Fachmann aufzusuchen. Die Scham überwiegt und die Betroffenen vermeiden zunehmend soziale Kontaktaufnahmen.

Welche Behandlung man wählen sollte hängt vor allem davon ab, in welcher Form der Harnverlust bei dem Betroffenen auftritt. Es gibt drei unterschiedliche Wege der Therapie bei Inkontinenz. Dies ist abhängig von der jeweiligen Form der Harninkontinenz.

  • physikalische Therapie
  • medikamentöse Therapie
  • operatives Verfahren

Dem Schamgefühl vorbeugen kann man mit regelmäßiger Entleerung der Blase und speziellen Einlagen zum Auffangen des Urins in der Unterwäsche und gleichzeitigem Geruchsneutralisation.

Effektiver Sport zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur oder ein spezielles Blasentraining beugen einem plötzlichen Harnabganges ebenfalls vor. Hierbei empfiehlt es sich, immer auf geschultes Fachpersonal zurückzugreifen, damit nicht falsche Anleitungen oder andere Muskelgruppen trainiert werden. Der Erfolg einer Sporttherapie gegen die Inkontinenz setzt Disziplin und Durchhaltevermögen beim Patienten voraus. Erfolge stellen sich erst nach einem längeren Zeitraum bei täglicher Durchführung der Übungen ein.

Inkontinenz kann darüber hinaus auch chirurgisch oder medikamentös behoben werden. Eine genaue Aufklärung bietet dafür der behandelnde Arzt.

24 Stunden Betreuung

veröffentlicht am 29. Jun, 2011 by in News

Wer möchte nicht im Alter in würdevoller Umgebung sein Lebensabend genießen? Die größte Angst im Alter ist die Einweisung in ein Pflegeheim.

Wir Deutschen werden immer älter! Die Geburtenrate geht von Jahr zu Jahr drastisch zurück und die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung steigt stetig. Ein Mädchen welches im Jahr 2010 geboren wird, kann mittlerweile mit einer Lebenserwartung von 92 Jahren rechnen. Die logische Konsequenz ist, immer mehr Menschen werden in Deutschland in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf Pflegeunterstützung angewiesen sein.

Dabei möchten die Meisten von uns ihre vertraute Umgebung nicht verlassen müssen und werden zu Hause überwiegend von den Angehörigen betreut.

Verschlechtert sich die körperliche und geistige Verfassung der pflegebedürftigen Angehörigen, ist eine ständige Unterstützung erforderlich. Die beste Alternative zu einer stationären Einrichtung empfinden viele Angehörige durch eine häusliche Altenpflege. Die Umsetzung durch deutsches Personal ist dabei finanziell sehr hoch und vom Durchschnittsbürger kaum bezahlbar. Um das Leben in einem Pflegeheim zu entgehen, nutzen viele Familien die Möglichkeit einer rund um die Uhr Betreuung durch Personal aus Osteuropa.

SunaCare setzt hierbei erfolgreich an und vermittelt osteuropäisches Betreuungspersonal im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Unternehmen im osteuropäischen Ausland können ihr Personal für die Erbringung von Betreuungsdienstleistungen nach Deutschland entsenden und sichern somit eine 24 Stunden Altenpflege

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Schlaganfall richtig erkennen

veröffentlicht am 20. Jun, 2011 by in News

Einen Schlaganfall zu erkennen ist im Notfall überlebenswichtig. Oft ist es schwierig die Anzeichen eines Schlaganfalles richtig zu deuten.<!–more–>

Die häufigsten Symptome für einen Schlaganfall zeichnen sich wie folgt aus:

  • Taubheit oder Gefühllosigkeit in den unterschiedlichsten Körperregionen
  • Sprach- Hör und Sehschwierigkeiten
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schwindel, Benommenheit
  • Muskelschwäche und Unsicherheit beim Gehen
  • Plötzlich Übelkeit oder Erbrechen
  • Starke Kopfschmerzen
  • Schluckstörungen
  • Müdigkeit
  • Bewusstlosigkeit

Neben den unscheinbaren, dennoch gängigen Anzeichen für einen Schlaganfall wie Kopfschmerzen und Schwindel gibt es ein Paar Tipps die bei den betroffenen Personen angewandt werden können.

  • Kann der Patient lächeln
  • Kann der Patient sprechen
  • Kann der Patient seine Arme heben
  • Kann der Patient seine Zunge heraus strecken

Falls die Person mit einem oder mehreren dieser Aufgaben Probleme hat ist der Verdacht auf einen Schlaganfall gegeben. Hier sollte sofort ein Notarzt oder Krankenwagen gerufen werden. In der Zwischenzeit sind erste Hilfe Maßnahmen sinnvoll.

  • Frischluft herbeiführen
  • Die betroffene Person mit leicht erhöhtem Oberkörper hinlegen und auf sie beruhigend wirken
  • Die Atmung kontrollieren, evtl. Zahnprothesen entfernen
  • Bei Herzstillstand – Reanimation durch Beatmen und Herzdurckmassage
  • Bei Bewusstlosigkeit den Betroffenen in die stabile Seitenlage befördern

Gelenkschmerzen im Alter

veröffentlicht am 14. Jun, 2011 by in News

Im Alter lässt unser menschliches Skelett nach. Gelenkschmerzen stehen bei vielen Senioren mit auf der Tagesordnung. Jede körperliche Bewegung strengt an ist unangenehm und verringern die Lebensfreude der Betroffenen. Die Lösung sehen viele Senioren in der Aufgabe ihrer alltäglichen Gewohnheiten – bloß nicht zu viel bewegen! (weiterlesen …)

Rettung aus dem Osten – polnische Pflegekräfte

veröffentlicht am 07. Jun, 2011 by in News

Die demografische Entwicklung in Deutschland wird uns in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen stellen. Schon jetzt ist es schwer, pflegebedürftige ältere Menschen mit Hilfe der Kranken- und Pflegeversicherung ausreichend zu versorgen. (weiterlesen …)

Pflegende Angehörige

veröffentlicht am 30. Mai, 2011 by in News

Unerwartet wird ein geliebter Angehöriger pflegebedürftig. Die Beste Lösung für den Pflegebedürftigen ist es in gewohnter Umgebung von einer vertrauten Person betreut und gepflegt zu werden. (weiterlesen …)

Altenpfleger – Ein Beruf mit Zukunft

veröffentlicht am 18. Mai, 2011 by in News

Die Altersbevölkerung in Deutschland wächst und hat gerade erst begonnen. Wer in Zukunft einen krisensicheren Job besitzen möchte, geht in die Altenpflege.

Deutschlands Bevölkerung altert! Derzeit leben rund 3 Millionen Menschen die über 80 Jahre sind, im Jahr 2040 soll die Zahl der 80-Jährigen laut Berechnungen bei ungefähr 9 Millionen liegen.

Eine logische Schlussfolgerung dieser Erkenntnisse ergibt, dass der teilweise verschmähte Beruf des Altenpflegers immer attraktiver wird. Laut Berechnungen zufolge müsste jeder dritte Schulabgänger in das Berufsfeld der Altenpflege gehen um die wachsende Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland zu betreuen.

Warum herrscht dennoch Pflegekräftemangel? Ganz einfach, schlechte Gehalts- und Arbeitsbedingungen schrecken vor dem Einstieg in das Berufsfeld der Altenpflege ab. Wenn eine Auszubildende rund 70 Heimbewohner betreuen muss, hat das nichts mehr mit menschenwürdiger Pflege und lehrreicher Ausbildung zu tun.

Zusätzlich sind noch die vielen Veröffentlichungen der vergangenen Jahre über Skandale in deutschen Pflegeheimen präsent. Jeder von uns hört ab und an in den Medien von überforderten Pflegekräften, die durch ihre Arbeitsbedingungen Patienten vernachlässigen müssen.

Doch nicht jedes Heim bietet den Angestellten miserable Arbeitsbedingungen. Die Schwierigkeit für Bewerber ist es, ein gutes Pflegeheim von den schlechten zu unterscheiden.

Erste Anzeichen für ein nicht gut funktionierendes Pflegeheim sind, wenn das Heim ständig mit Zeitungsinseraten für neue Mitarbeiter wirbt. In diesem Heim scheint die Mitarbeiterfluktuation relativ hoch zu sein. Bei einer Besichtigung des auserwählten Pflegeheimes kann auch durch Kleinigkeiten die Qualität des Heimes erkannt werden. Sieht man viele Heimbewohner auf den Fluren oder im Aufenthaltsraum? Wird das Essen frisch zubereitet oder angeliefert? Sind die Räumlichkeiten sauber und schön dekoriert – zum Beispiel mit frischen Blumen? Potentielle Bewerber sollten sich die Frage stellen: Fühle ich mich in den Räumlichkeiten wohl und würde ich hier auch im Notfall leben können?

Karriere in der Altenpflege

Da der Markt im Bereich der Altenpflege wächst, haben motivierte Kräfte viele Optionen die Karriereleiter aufzusteigen. Durch den unumgänglichen Fachkräftemangel haben gut ausgebildete Altenpfleger in der Zukunft die Wahl wo sie arbeiten möchten. Der Boom wird kommen, besonders für männliche Bewerber, die gerne in der Altenpflege gesehen werden.

Nahrung als Jungbrunnen nutzen

veröffentlicht am 06. Mai, 2011 by in News

Nahrungsmitteln dem Altern entgegenwirken! Das klingt einfach und zu schön um wahr zu sein? (weiterlesen …)

Eine gute Ernährung im Alter

veröffentlicht am 01. Mai, 2011 by in News

Viele Senioren ernähren sich unzureichend oder häufig falsch. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein – falsche Ernährungsgewohnheiten, schwere lesbare Bezeichnungen der Lebensmittel, schlecht erreichbare Supermärkte oder Probleme beim Öffnen der Verpackungen. (weiterlesen …)