Dekubitus ist der Fachbegriff für Wundliegen und bezeichnet Verletzungen, die entstehen, wenn (ältere) Menschen lange Zeit im Bett liegen ohne sich zu bewegen. Wundliegen ist ein großes Problem besonders in Alten- und Pflegeheimen. Personalengpässe in diesen Einrichtungen führen dazu, dass das Personal nur eine sehr begrenzte Zeit hat, sich um die Heimbewohner zu kümmern. Die älteren Menschen, die auch auf Grund von Beruhigungstabletten oder Ähnlichem sich nicht mehr eigenständig bewegen können, werden oft über Tage im Bett gelassen, bis der ständige Druck durch das eigene Körpergewicht die Haut verletzt. Dekubitus beginnt stets mit Rötungen – meist an Stellen mit wenig Körperfett – die sich dann zu Druckstellen entwickeln bis hin zu eitrigen Öffnungen. Besonders betroffen sind die Fersen, die Knöchel und die Region um das Kreuzbein.

Harmlos sind diese Verletzungen nicht. Wenn sie unbehandelt bleiben können sie zu ernsten sogar lebensbedrohlichen Krankheiten führen.

Vorbeugen kann man mit speziellen Matrazen. Am effektivsten wäre aber regelmäßige Bewegung – also eine intensivere Betreuung, als es in den überlasteten Alters- und Pflegeheimen möglich wäre.

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