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	<title>Altenpflege Haushaltshilfen</title>
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		<title>12. Mai &#8211; Internationaler Tag der Pflege</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 10:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welchen Stellenwert die Betreuung und Pflege von Bedürftigen hat, zeigt die Existenz eines Internationalen Ehrentages. Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. Dies ist durchaus berechtigt. Das allein verdeutlicht der Tagesablauf vom Pflegepersonal. Am Morgen werden die zu pflegenden Bewohner des Pflegeheims geweckt und je nach Bedarf gewaschen oder beim Waschen beaufsichtigt. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Stellenwert die Betreuung und Pflege von Bedürftigen hat, zeigt die Existenz eines Internationalen Ehrentages. Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. Dies ist durchaus berechtigt. Das allein verdeutlicht der Tagesablauf vom Pflegepersonal. </p>
<p>Am Morgen werden die zu pflegenden Bewohner des Pflegeheims geweckt und je nach Bedarf gewaschen oder beim Waschen beaufsichtigt. Bei körperlich behinderten Menschen ist das nicht so leicht, da hier teilweise körperlich schwere Arbeit nötig ist. Im Normalfall ist es so, dass ein Betreuer mehrere Bewohner am Morgen zu wecken und zu waschen hat. Aufgrund des Mangels an Pflegepersonal sind die Mitarbeiter so schon in den frühen Morgenstunden überlastet oder müssen die Bewohner sehr zeitig wecken, um alle rechtzeitig zum Frühstück aus dem Bett geholt zu haben. In Pflegeheimen für körperlich und geistig behinderte Menschen ist es oft so, dass diese vollkommen umsorgt werden müssen.</p>
<p>Der nächste Punkt der Tagesordnung ist die Zubereitung des Frühstücks. Die Pflegebedürftigen das Essen selbst zubereiten zu lassen, ist in vielen Fällen aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Mancherorts gibt es jedoch einen Küchendienst, der von den Bewohnern selbst bewerkstelligt wird und das Pflegepersonal unterstützt. Gerade die älteren Bewohner im Pflegeheim sollten mit eingebunden werden, damit sie im Alter langsamer geistig abbauen. Dennoch ist auch hier selten Unterstützung zu erwarten. Nach dem Frühstück ist für das Pflegepersonal häufig Hausarbeit angesagt. Viele Altenheime waschen die Wäsche der Bewohner selbst, um Geld zu sparen. Auch auf einen Reinigungsdienst verzichten viele. Zudem kommen Arztbesuche hinzu, zu denen die Bewohner gebracht werden müssen. Daneben haben die Bewohner Wünsche und Bedürfnisse, wie zum Beispiel der Stuhlgang, die vom Pflegepersonal nicht missachtet werden dürfen.</p>
<p>Nachdem die Hausarbeiten erledigt sind, folgt meist schon das Mittag, welches von einer zentralen Küche zubereitet oder von externen Unternehmen gebracht wird. Meist gibt es einen zentralen Saal, in dem alle Bewohner ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Aber auch hier muss manchen das Essen gereicht werden.<br />
Der Nachmittag verläuft ähnlich wie der Vormittag. Wenn die Mitarbeiter der 24h Seniorenpflege noch Arbeit vom Vormittag übrig haben, ist jetzt Zeit, diese zu erledigen. Manche Bewohner nehmen an Gemeinschaftsaktivitäten teil, zu denen sie gebracht werden müssen. Nach dem Abendessen erfolgt die Abendhygiene.<br />
Anschließend werden die Bewohner ins Bett gebracht oder beschäftigen sich anderweitig. Bei einem solch durchstrukturierten und durchgeplanten Tag und dem Problem des Personalmangels, ist es für die Mitarbeiter oft nicht möglich, selbst eine längere Pause einzulegen.<br />
Der Internationale Tag der Pflege hat also durchaus seine Berechtigung.</p>
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		<title>Betreutes Wohnen &#8211; Eine Alternative zum Pflegeheim?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Senioren haben Angst davor, einmal ein Pflegefall zu werden. Der Gedanke an die Hilflosigkeit macht dem Großteil der Gefährdeten zu schaffen. Ist es erst einmal soweit, wirft das im ersten Moment viele Fragen auf, auf die es so schnell keine Antwort gibt. Allein die Frage nach der richtigen Seniorenbetreuung will gut überlegt sein. Soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Senioren haben Angst davor, einmal ein Pflegefall zu werden. Der Gedanke an die Hilflosigkeit macht dem Großteil der Gefährdeten zu schaffen. Ist es erst einmal soweit, wirft das im ersten Moment viele Fragen auf, auf die es so schnell keine Antwort gibt. Allein die Frage nach der richtigen Seniorenbetreuung will gut überlegt sein. Soll es die 24 Stunden Seniorenbetreuung im Pflegeheim sein oder vielleicht doch die häusliche Altenpflege? In den vergangenen Jahren versuchte sich zunehmend eine Zwischenlösung dieser beiden Extreme zu etablieren. Bei dieser Form des betreuten Wohnens können sich die Pflegebedürftigen das Leben in einer eigenen Wohnung erhalten und im Bedarfsfall dazu die Pflege beanspruchen. In der Nähe der dafür speziell ausgestatteten Objekte befindet sich meist ein Pflegedienst oder ähnliches, damit die Senioren zeitnah versorgt werden können und die Fahrtwege nicht zu lang sind.</p>
<p>Auf diesem Weg können die Senioren die Verantwortung für sich selbst tragen und das Risiko eines Notfalls reduziert sich durch die Nähe des Pflegedienstes. Ein weiterer Vorteil dieser Alternative zum Pflegeheim ist, dass in diesen Objekten ausschließlich Senioren wohnen und keine Jugendlichen, die permanent Partys veranstalten oder bis spät in die Nacht laut fernsehen. Sind die Senioren unter sich, heißt das zwar noch nicht, dass es zwischen den Nachbarn keinen Streit gibt, dennoch sollten aufgrund des ähnlichen Alters mehr gemeinsame Interessen bestehen, als in normalen Wohngebäuden. </p>
<p>Selbstverständlich ist diese Lösung nicht für jedermann geeignet. Ist der Pflegebedürftige bettlägerig oder an den Rollstuhl gefesselt, ist der Alltag von ihm allein nur selten zu bewältigen. Im ersten Fall sollte man ernsthaft über eine stationäre Pflege im Pflegeheim nachdenken. Im zweiten Fall kann es, je nach körperlicher Befindlichkeit des Betroffenen, schon ausreichen, einen Pflegedienst für die häusliche Pflege zu beauftragen. Junge Rollstuhlfahrer können sich teilweise sehr gut selbst versorgen und benötigen für den Alltag keine Hilfe. Lässt jedoch im Alter die Kraft nach, ist es von Vorteil, eine helfende Hand an der Seite zu haben. </p>
<p>Bei der Suche nach einem Objekt für das betreute Wohnen sollte man Schritt für Schritt vorgehen. Zunächst gilt es, sich zu informieren, wo im Umkreis solche Wohneinrichtungen zu finden sind. Als zweiten Schritt sollte man diese besichtigen und schauen, welche einem am besten gefallen. Danach werden die Angebote verglichen und das Beste ausgesucht. Jetzt gilt es nur noch, den Mietvertrag zu unterschreiben. Dabei ist darauf zu achten, dass es neben dem Mietvertrag auch einen Betreuungsvertag gibt, welcher mit dem Träger der Seniorenbetreuung geschlossen wird.</p>
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		<title>Der frühe Pflegefall</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht immer sind es nur Senioren oder alte Menschen, die pflegebedürftig werden. In der heutigen modernen und schnellen Welt passiert es immer häufiger, dass auch junge Menschen zum Pflegefall werden. Gerade bei diesen Gruppen ist es besonders dramatisch. Zwar haben diese noch die Kraft, beispielsweise für ein Leben im Rollstuhl. Dennoch gibt es Fälle, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer sind es nur Senioren oder alte Menschen, die pflegebedürftig werden. In der heutigen modernen und schnellen Welt passiert es immer häufiger, dass auch junge Menschen zum Pflegefall werden. Gerade bei diesen Gruppen ist es besonders dramatisch. Zwar haben diese noch die Kraft, beispielsweise für ein Leben im Rollstuhl. Dennoch gibt es Fälle, in denen es Komplikationen gibt. Meist sind die Eltern der Betroffenen noch abreitstätig, was eine private häusliche Pflege, als Alternative zum Pflegeheim, unmöglich macht. Bei Senioren ist es oft so, dass die Kinder der Pflegebedürftigen größtenteils selbst fast Rentner sind und somit mehr Zeit aufbringen können. Bei der Pflege junger Menschen ist das anders. Hier spielt auch der emotionale Aspekt eine große Rolle. Viele Eltern haben Probleme damit, ein pflegebedürftiges Kind groß zu ziehen. Zudem haben Sie durch den Beruf und die finanzielle Belastung sehr großen Druck auf ihren Schultern zu lasten. Hier besteht die Gefahr, dass selbst die Eltern psychische Erkrankungen erleiden. Darum ist die Unterstützung vom Pflegedienst gerade für junge Familien von großer Bedeutung. Haushaltshilfen und finanzielle Unterstützung gibt es teilweise von den Pflegekassen, jedoch muss man für eine 24 Stunden Pflege meist viel Geld drauf zahlen. Plätze im Pflegeheim sind dazu Mangelware. Der Fokus der Betreuung pflegebedürftiger Personen liegt auf den Senioren. Für diese werden extra Heime für betreutes Wohnen gebaut, in welche dann auch nur Senioren einziehen. </p>
<p>Bei jungen Menschen muss der Pflegedienst auf ganz andere Dinge eingehen. Die Bedürfnisse zwischen jungen und alten Personen können sehr stark schwanken. Viele Senioren wollen einfach nur ihre Ruhe haben und allein oder mit gleichaltrigen Partnern oder Freunden den Lebensabend genießen. Bei Pflegebedürftigen, die in frühen Jahren eine Betreuung benötigen, ist das Pflegepersonal mehrfach auf sozialer Ebene gefordert. Die zu pflegenden Personen wollen meist noch etwas erleben, verreisen, feiern und Spaß haben. Mit Sicherheit gibt es Senioren, die ebenfalls solche Bedürfnisse haben, dennoch trifft dieses Verhalten eher auf Jüngere zu. Nicht jede Tagespflege oder jedes Pflegeheim kann solchen Anforderungen gerecht werden. Darum sollte man sich bei der Pflegevermittlung erkundigen, ob es Pflegeheime gibt, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben. Die Kosten für die Betreuung junger Menschen sind oftmals höher als die für Senioren. Diese Betreuung ist aufgrund der eben genannten Umstände meist umfangreicher und somit auch teurer. Ein ebenso kostentreibender Faktor ist, dass für diese 24 Stunden Pflege häufig kein normales Pflegepersonal ausreicht, sondern medizinisch ausgebildete Krankenschwestern oder Krankenpfleger notwendig sind. Diese haben in der Regel höhere Gehaltsansprüche.</p>
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		<title>Knappes Personal macht Altenpflegeplätze rar</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer weniger Menschen suchen ihre berufliche Bestimmung in der Altenpflege. Das hat damit zu tun, dass der anstrengende Job in der Gesellschaft kaum Anerkennung findet und zudem relativ schlecht bezahlt wird. Darum fällt es den Pflegediensten immer schwerer gut qualifiziertes Personal zu finden. Deutschlandweit mangelt es an Pflegepersonal. Die Einrichtungen schaffen es kaum, sich ausreichend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer weniger Menschen suchen ihre berufliche Bestimmung in der Altenpflege. Das hat damit zu tun, dass der anstrengende Job in der Gesellschaft kaum Anerkennung findet und zudem relativ schlecht bezahlt wird. Darum fällt es den Pflegediensten immer schwerer gut qualifiziertes Personal zu finden. Deutschlandweit mangelt es an Pflegepersonal. Die Einrichtungen schaffen es kaum, sich ausreichend um die Pflegebedürftigen zu kümmern. Diese Tendenz scheint sich weiter zu verstärken. Heutzutage gibt es in Berlin schon 100.000 Pflegebedürftige. Diese Zahl soll sich bis zum Jahr 2030 um 70% erhöhen. Das ist nicht verwunderlich. Die Zahl der alten und pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt aufgrund der immer besseren Medizinischen Versorgung stetig an. Das sorgt dafür, dass sich das Verhältnis zwischen jung und alt immer mehr in Richtung der Alten verschiebt. </p>
<p>Kommt es dazu, dass in einem Altersheim eine Stelle für Pflegepersonal frei wird, dauert es meist bis zu vier Monaten, bis die Stelle wieder besetzt ist. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes, verschärft sich dieser Umstand weiter, da die Zivildienstleistenden eine spürbare Entlastung für den Pflegedienst darstellten. Durch die langen Schul- und Studienzeiten können es sich kaum noch junge Männer leisten, ein freiwilliges, soziales Jahr einzulegen. Das zwingt die Unternehmen, die häusliche Pflege oder stationäre Pflege anbieten, sich andere Lösungen für das Problem auszudenken. Ein Lösungsweg sind Leasing- bzw. Honorarverträge. Eine andere Lösung ist Mund-zu-Mund-Propaganda. Dabei werden den Mitarbeitern des Pflegedienstes Prämien versprochen, sofern diese für einen neuen Mitarbeiter sorgen. Mancher Pflegedienst sah sich in der Vergangenheit gezwungen, angenommene Aufträge zur Pflege von Senioren an einen anderen Pflegedienst auszulagern. Vor einiger Zeit konnten die Lücken beim Pflegepersonal durch die Fachkräfte ausgeglichen werden, die durch die Reduzierung der Betten in Krankenhäusern frei wurden. Auch das ist heute nicht mehr möglich, da der Abbau in den Krankenhäusern weitgehend abgeschlossen ist. Bekommen die Pflegeeinrichtungen das Problem nicht selbst in den Griff, wird wohl oder übel der Staat einspringen müssen.</p>
<p>Würde man die Löhne für Pflegepersonal anheben, wird der Job zunehmend attraktiver, was zu mehr Auszubildenden in diesem Bereich führt. Jedoch führt dies ebenfalls zu steigenden Kosten für das Pflegeheim, welches die Löhne natürlich auf den Preis für einen Platz im Seniorenheim aufschlägt. Da aber gleichzeitig die Renten sinken und viele der heute noch Arbeitstätigen der Gefahr der Altersarmut ausgesetzt sind, können sich viele der pflegebedürftigen Senioren gar keinen Platz im Pflegeheim mehr leisten. Eine 24 Stunden Seniorenbetreuung kann in Zukunft also zum Luxusgut werden. </p>
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		<title>Altersvorsorgepflicht 2013</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nie war die Gefahr in die Altersarmut zu rutschen größer als heute. Aktuelle Trends zeigen, dass sich dieser Zustand auch in Zukunft verschärfen wird. Die gesetzlichen Renten sind bei weitem nicht mehr so sicher wie sie einmal waren und ein Großteil der heute arbeitenden Bevölkerung wird vermutlich kaum noch in den Genuss einer Rente vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war die Gefahr in die Altersarmut zu rutschen größer als heute. Aktuelle Trends zeigen, dass sich dieser Zustand auch in Zukunft verschärfen wird. Die gesetzlichen Renten sind bei weitem nicht mehr so sicher wie sie einmal waren und ein Großteil der heute arbeitenden Bevölkerung wird vermutlich kaum noch in den Genuss einer Rente vom Staat kommen. Die Ursache für diesen Umstand liegt in der immer älter werdenden Bevölkerung. Es gibt immer mehr Rentner und immer weniger junge Leute, die in die Rentenkassen einzahlen. Mit der staatlichen Rente lebt man im Alter künftig unter dem Existenzminimum. Darum gilt es für die heute Arbeitstätigen, rechtzeitig vorzusorgen. Denn tritt im Alter der Pflegefall ein, muss häufig ein Pflegedienst, die häusliche Pflege oder ein Platz im Pflegeheim bezahlt werden. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, reicht das Geld kaum zum Überleben. Viele vergessen bei der Berechnung der Rente beispielsweise die Inflation. Das sorgt für ein böses Erwachen im Rentenalter. Dann bekommt man mit, dass die Rente von monatlich 1.000 Euro aufgrund gestiegener Preise nur noch einen Wert von 700 Euro hat. Niemand möchte als Rentner auf dem Niveau des Existenzminimums leben. Darum sollte man sich überlegen, ob man heute nicht auf etwas Luxus verzichtet und sich im Alter dafür ein schönes Leben macht. Im Pflegefall werden so auch die Angehörigen entlastet, die nicht für die hohen Kosten im Pflegeheim aufkommen müssen. Altenpflege wird ein immer präsenteres Thema, da die Senioren heutzutage ein sehr hohes Alter erreichen, in dem ihre Körper kaum noch Kraft für den Alltag haben. Darum ist eine 24 Stunden Seniorenbetreuung nur in seltenen Fällen vermeidbar.</p>
<p>Jedoch sind nicht nur alte Menschen von der Gefahr der Verarmung betroffen. Ebenso können junge Menschen davon betroffen sein. Beispielsweise kann durch einen Autounfall die Arbeitskraft verloren gehen. In diesem Fall greift zwar die gesetzliche Pflegekasse, jedoch reicht das selten, um das Pflegepersonal oder einen Platz im Pflegeheim zu bezahlen, sodass meist die Angehörigen finanziell belastet werden. Abhilfe kann da eine Berufsunfähigkeitsversicherung bieten, die im Pflegefall eine monatliche Rente garantiert. Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoverdienst von 2.000 Euro verdient in seinem Arbeitsleben häufig über eine Million Euro. Diese Summe sollte man zumindest teilweise absichern. </p>
<p>Die Regierung weiß um diese Problematik. Gerade bei Selbstständigen und Freiberuflern ist die Gefahr der Altersarmut besonders hoch, da diese nicht einmal in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen. Das wird sich wahrscheinlich 2013 ändern. Ab Mitte des Jahres sollen alle Selbstständigen und Freiberufler in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden, wenn sie keine ausreichende private Vorsorge vorweisen können.</p>
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		<title>Pflege im Ausland</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Frage ist ein Platz im Pflege- oder Altersheim in Deutschland sehr teuer. Bis zu 120.000 Euro kostet ein solcher im Jahr. Das ist für viele Betroffene eine Hürde, die nicht ohne Weiteres bewältigt werden kann. Die niedrigen Renten und der geringe Verdienst der Angehörigen kommt erschwerend hinzu, sodass viele eine gute Alternative zum Pflegeheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Frage ist ein Platz im Pflege- oder Altersheim in Deutschland sehr teuer. Bis zu 120.000 Euro kostet ein solcher im Jahr. Das ist für viele Betroffene eine Hürde, die nicht ohne Weiteres bewältigt werden kann. Die niedrigen Renten und der geringe Verdienst der Angehörigen kommt erschwerend hinzu, sodass viele eine gute Alternative zum Pflegeheim suchen und meist beim Pflegedienst finden, der sich durch eine häusliche Altenpflege um die Senioren kümmert. Diese kann aber keine 24 Stunden Seniorenbetreuung gewährleisten, sodass immer ein Restrisiko bestehen bleibt. Ein Platz im Seniorenheim ist meist die sichere Variante. Die hohen Kosten sind auch den Betreibern der Seniorenheime bewusst. Darum gibt es Möglichkeiten, die versuchen, diesen Umstand zu umgehen. Die Idee: Ein Pflegeheim im Ausland, speziell für deutschsprachige Senioren. Als potenzielle Länder kommen einige infrage, da die Lohnkosten in vielen Ländern unter denen in Deutschland liegen. Beispielsweise kann man in Kroatien ein Seniorenheim eröffnen. </p>
<p>Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim würden ungefähr bei der Hälfte von dem, was man in Deutschland dafür bezahlen muss, liegen. Dabei würde nur deutschsprachiges Pflegepersonal eingestellt werden. Natürlich ist für viele Senioren damit die Nähe zur Familie nicht mehr gegeben. Jedoch gibt es auch Senioren, die keine Familie mehr haben, bzw. deren Familien ausgewandert sind und sie so oder so allein leben. Wer schon immer von einem Lebensabend in einem südlich gelegenen Land geträumt hat, kann dies also vermutlich zukünftig ebenso im Pflegefall tun. Jedoch warnen Kritiker davor, dass die Senioren einfach abgeschoben werden und gegen ihren Willen in ein Pflegeheim im Ausland betreut werden. So wurde ein pflegebedürftiger Bauer von seiner Lebensabschnittsgefährtin nach Indien in ein Pflegeheim abgeschoben. Zudem ist seither bekannt, dass ein Entreißen der Pflegebedürftigen aus dem gewohnten Umfeld eine gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich ziehen kann. Bei einer solchen Entscheidung sollten also die Bedürftigen selbst noch voll zurechnungs- und entscheidungsfähig sein. </p>
<p>Viele finden dieses Modell der Altenpflege durchaus sinnvoll und attraktiv, zumal die Seniorenbetreuung in Deutschland große finanzielle und persönliche Opfer von den Angehörigen verlangt. Die 24 Stunden Seniorenpflege im Altenheim im Süden scheint für einige also eine Überlegung wert und eine attraktive Alternative zum Seniorenheim in Deutschland zu sein. Für relativ fitte Senioren macht diese Variante durchaus Sinn, jedoch ist dann auch zu überlegen, ob nicht eine häusliche Altenpflege in Deutschland mehr Sinn macht, da man näher bei seiner Familie bleibt. Das sollten die Betroffenen jedoch selbst entscheiden und sich für die jeweils passende Variante entscheiden.</p>
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		<title>Unterschiedliche Pflegeangebote in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 13:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland gibt es sehr unterschiedliche Angebote zur Seniorenbetreuung oder Krankenpflege. Einerseits gibt es die häusliche Pflege, bei der der Bedürftige in den eigenen vier Wänden betreut wird. Zum anderen finden sich auch stationäre Einrichtungen, wie beispielsweise ein Altenheim, Pflegeheim oder Seniorenheim. Nicht zuletzt zählen auch Betreuungen in einer Rehabilitationseinrichtung in gewisser Weise zur Seniorenpflege. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es sehr unterschiedliche Angebote zur Seniorenbetreuung oder Krankenpflege. Einerseits gibt es die häusliche Pflege, bei der der Bedürftige in den eigenen vier Wänden betreut wird. Zum anderen finden sich auch stationäre Einrichtungen, wie beispielsweise ein Altenheim, Pflegeheim oder Seniorenheim. Nicht zuletzt zählen auch Betreuungen in einer Rehabilitationseinrichtung in gewisser Weise zur Seniorenpflege. Anbieter der Dienstleistungen ist oftmals ein Pflegedienst, welcher im häuslichen Bereich unterstützt oder einen Heimplatz anbietet. Um einen solchen Dienst zu finden, kann man sich im Internet informieren oder eine Stelle der Pflegevermittlung aufsuchen. </p>
<p>Bezogen auf unterschiedliche Regionen ist die Verteilung der Angebote von Pflegediensten sehr unterschiedlich. Das kann mit der Verteilung der Pflegebedürftigen zusammenhängen. Die Pflegestatistik 2009 des Statistischen Bundesamtes zeigte eine sehr ungleiche Verteilung der Pflegebedürftigen. Im Zentrum Deutschlands sowie im Nordosten zeigt sich ein wesentlich höherer Anteil der Bevölkerung, der Pflegebedarf hat. Im Süden und Westen finden sich hingegen Gebiete in denen weniger Menschen pflegebedürftig sind. Folglich ist in diesen Gebieten natürlich auch die Nachfrage nach einem Pflegedienst wesentlich geringer, was wiederum zur Folge hat, dass es in diesen Regionen auch weniger Angebote an Pflegediensten gibt.</p>
<p>Zudem ist es im Norden und im Süden Deutschlands so, das dort wesentlich mehr Pflegebedürftige vollstationär im Pflege- oder Altenheim betreut werden, als in den restlichen Teilen Deutschlands. Hier ist es aber so, dass die Pflegeheime wesentlich stärker ausgelastet sind, als beispielsweise im Süden. Die Ursachen dafür liegen auf der Hand. Viele junge Menschen ziehen vom Osten in den Westen und Süden, da sie dort teilweise höhere Löhne erwarten. Das sorgt dafür, dass das Durchschnittsalter in den neuen Bundesländern stark ansteigt und somit auch der Anteil der alten Menschen. Unter diesen befindet sich logischerweise ein höherer Anteil an Pflegebedürftigen.</p>
<p>Langfristig wird mit einem Anstieg des Angebotes von Pflege in ganz Deutschland gerechnet, da der Anteil der Senioren in der Bevölkerung weiter zunimmt. Dafür ist die bessere medizinische Versorgung verantwortlich. Somit reichen die Kapazitäten der stationären Einrichtungen, wie Altersheim oder Seniorenheim, nicht mehr aus. Die steigende Nachfrage muss bedient werden, sodass sich neue Pflegedienste am Markt versuchen werden. Andernfalls könnte das Angebot schon bald nicht mehr ausreichen, um allen Senioren, die intensive Pflege benötigen, mit einer 24 Stunden Altenpflege zu versorgen. Auch die Preise werden steigen, wenn der Seniorenanteil schneller wächst, als Pflegeeinrichtungen nachwachsen können. Eine altersgerechte Seniorenbetreuung könnte schnell zum Luxus werden. Dann bleibt nur die Alternative zum Altenheim: die häusliche Pflege.</p>
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		<title>Wiederholungsbegutachtung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele der pflegebedürftigen Senioren werden in Pflegestufen eingeteilt, um zu beurteilen, wie hoch die Unterstützung aus der Pflegekasse ist. Dazu wird ein Gutachter bestellt, der die Senioren beobachtet, mit den Angehörigen spricht, sich das Wohnumfeld des zu Pflegenden ansieht und anschließend ein Gutachten schreibt. Dieses nimmt die Pflegekasse zur Einstufung in die entsprechende Pflegestufe. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele der pflegebedürftigen Senioren werden in Pflegestufen eingeteilt, um zu beurteilen, wie hoch die Unterstützung aus der Pflegekasse ist. Dazu wird ein Gutachter bestellt, der die Senioren beobachtet, mit den Angehörigen spricht, sich das Wohnumfeld des zu Pflegenden ansieht und anschließend ein Gutachten schreibt. Dieses nimmt die Pflegekasse zur Einstufung in die entsprechende Pflegestufe. Da bei vielen Senioren eine Begutachtung und die damit verbundene Bewertung nur den momentanen Zustand widergibt, werden schon innerhalb des Gutachtens Wiederholungsbegutachtungen empfohlen. Dies geschieht im Pflegeplan, den der Gutachter zusätzlich ausarbeitet. Dieser ist so aufgebaut, dass zunächst prognostiziert wird, wie sich die Pflegebedürftigkeit in den nächsten Monaten bzw. Jahren entwickelt und ob demzufolge eine Wiederholungsbegutachtung nötig wird. Falls das der Fall sein sollte, muss ebenfalls der Zeitraum bis zur erneuten Begutachtung festgelegt werden. Die zuständigen Einrichtungen verlangen eine Begutachtung in angemessenen Abständen. Bei der häuslichen Pflege ist es nun so, dass häufig Verwandte die Pflege der Senioren übernehmen. In den seltensten Fällen können diese eine 24 Stunden Seniorenbetreuung gewährleisten. Mit steigendem Pflegeaufwand, der mit zunehmendem Alter unvermeidbar ist, steigen auch die Anforderungen an die Angehörigen. Aus diesem Grund ist die Pflegekasse dafür verantwortlich, zu prüfen, ob die Angehörigen oder Verwandten mit der Pflege überfordert sind. In einem solchen Fall, kann es sein, dass zusätzlich noch Pflegepersonal beordert wird, welches den Angehörigen bei der häuslichen Pflege des Bedürftigen unterstützt.</p>
<p>Eine Wiederholungsbegutachtung kann verfrüht fällig werden, wenn der Kasse gravierende Änderungen in der Lebenssituation des Pflegebedürftigen bekannt werden. So kann es sein, dass er sofort in eine neue Pflegestufe eingeordnet wird. Bei der Wiederholungsbegutachtung kann der Gutachter ebenfalls angeben, ob der Hilfebedarf durch das Anschaffen von Pflegehilfsmitteln, Haushaltshilfen, oder einer Anpassung des Wohnumfelds reduziert werden kann. Für Kinder gilt, dass nach spätestens zwei Jahren ein Wiederholungsgutachten gemacht werden muss.<br />
Befindet sich der zu Pflegende in stationärer Betreuung, beispielsweise in einem Rehabilitationsheim oder im Krankenhaus, so kann es viel schneller zu einer erneuten Begutachtung kommen, da vermutet werden kann, dass sich der Zustand des Bedürftigen in naher Zukunft verändert. Der Gutachter fungiert nur als Empfehlungsgeber. Ob und in welchem Umfang die Pflegekasse diesen Empfehlungen nachkommt, ist allein ihr überlassen.</p>
<p>Nachdem das Gutachten erstellt und der Pflegekasse übergeben wurde, urteilt diese über die Pflegestufe, der der Begutachtete zugeordnet wird. Ist man mit der Entscheidung nicht einverstanden, kann man binnen der von der Pflegekasse genannten Frist Widerspruch einlegen.<br />
Nicht zu verwechseln ist die Wiederholungsbegutachtung mit der Höherstufung, bei der ein normales separates Pflegegutachten erstellt wird, oder dem Widerspruchsverfahren, bei dem ein Zweitgutachten erstellt wird. </p>
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		<title>Sport und Fitness im Alter</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 10:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer rastet der rostet&#8221;, lautet ein bekanntes Sprichwort. Umso mehr trifft dieses natürlich zu, je älter die Menschen werden. Verschleiß an Gelenken und Sinnesorganen nimmt im hohen Alter rapide zu. Schmerzen ziehen sich bei jeder Bewegung durch den Körper. Oftmals sind es Altersermüdung oder die Folgen körperlich schwerer Arbeit, die solche Schmerzen verursachen, in manchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer rastet der rostet&#8221;, lautet ein bekanntes Sprichwort. Umso mehr trifft dieses natürlich zu, je älter die Menschen werden. Verschleiß an Gelenken und Sinnesorganen nimmt im hohen Alter rapide zu. Schmerzen ziehen sich bei jeder Bewegung durch den Körper. Oftmals sind es Altersermüdung oder die Folgen körperlich schwerer Arbeit, die solche Schmerzen verursachen, in manchen Fällen aber auch die sich zurückbildende Muskulatur, die die Gelenke nicht mehr unterstützen kann. </p>
<p>Sport und Bewegung beugen diesen Problemen vor. Natürlich sollten die Aktivitäten im gesunden Maße stattfinden. Kampfsport beispielsweise kann verfrüht zu ähnlichen Problemen führen. Da medizinische Magazine und Fachzeitschriften immer wieder betonen, dass Sport gerade im Alter wichtig ist und für einen körperlichen Ausgleich sorgt, fangen immer mehr Senioren an, sich in Gymnastikgruppen zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben. Das macht mehr Spaß als allein, da man sich gegenseitig motivieren kann und fördert zugleich soziale Kompetenzen und Netzwerke. Selbst bei der 24 Stunden Seniorenbetreuung im Pflegeheim oder Altenheim wird dem Sport eine steigende Bedeutung beigemessen. Dort finden sich ebenso Gymnastik und Bewegungsgruppen zusammen, welche meist ausschließlich aus Heimbewohnern bestehen. Diese lernen sich so besser kennen und bleiben fit. </p>
<p>Nur gegen den geistigen Abbau hilft Bewegung wenig. Senioren sind generell eher unmotiviert, sich zu bewegen oder geistig anzustrengen. Sie sitzen lieber auf ihrem Sofa im Pflegeheim und lesen ein Buch oder sehen Fern. Leider schaffen es manche Senioren gar nicht mehr, sich zu bewegen. Darum ist es besser, schon vor Beginn der Rente mit regelmäßigem Sport oder einfach nur Bewegung zu beginnen. Solange man es körperlich noch kann, sollte man die Gelegenheit nutzen und so sich so viel es geht Bewegung. Es geht hier nicht um Leistungssport, sondern um altersgemäße Ertüchtigung.</p>
<p>Viele Senioren entdecken im Rentenalter ihre Leidenschaft für das Fahrradfahren. Bei schönem Wetter fahren sie mit dem Picknick-Korb durch die regionalen Naturgebiete. Andere werden leidenschaftliche Gärtner und bewirtschaften den eigenen Garten. Das ist in einem Seniorenheim natürlich nicht so einfach. Das Pflegepersonal muss eine 24 Stunden Seniorenpflege gewährleisten und so sind Ausflüge mit größeren Gruppen eher selten an der Tagesordnung. Auch Gärten finden sich in einem Heim für Altenpflege kaum. </p>
<p>Bei den Menschen im Pflegeheim, die körperliche Beschwerden haben, sodass sie ohnehin nicht so mobil sind wie manche Altersgenossen, sind die Angehörigen gefordert, das Pflegepersonal zu unterstützen. Ein Nachmittag, an dem man sich mit seinen Eltern oder Großeltern im Altenheim beschäftigt, eventuell spazieren geht oder einen kleinen Ausflug macht, bereitet den Betroffenen meist Freude und unterstützt das Personal der Krankenpflege. Vielerorts versucht das Pflegepersonal mit Spiele-Nachmittagen oder selbst ins Leben gerufenen Sportgruppen die Senioren nicht nur bei Laune, sondern dazu körperlich und geistig fit zu halten.</p>
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		<title>Das Pflegezeitgesetz &#8211; Was ist neu?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 10:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab dem Jahreswechsel von 2011 auf 2012 trat das neue Pflegezeitgesetz in Kraft. Dies ist insbesondere für Angehörige von Bedeutung, welche sich um die Pflegebedürftigen in Form einer Altenpflege zu Hause kümmern. Bislang war es möglich, im Falle einer schweren Erkrankung oder Behinderung eines Familienmitglieds, sich für eine Dauer von bis zu einem halben Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem Jahreswechsel von 2011 auf 2012 trat das neue Pflegezeitgesetz in Kraft. Dies ist insbesondere für Angehörige von Bedeutung, welche sich um die Pflegebedürftigen in Form einer Altenpflege zu Hause kümmern. Bislang war es möglich, im Falle einer schweren Erkrankung oder Behinderung eines Familienmitglieds, sich für eine Dauer von bis zu einem halben Jahr aus dem Beruf zurückzuziehen. Jedoch wurde für diese Zeitspanne der Pflege kein Lohn und Gehalt gezahlt. Dieser Umstand hat sich zwar mit dem neuen Pflegezeitgesetz nicht geändert, jedoch ist ein Zusatz hinzugekommen: Die Angehörigen haben die Möglichkeit, für zwei Jahre ihre wöchentliche Arbeitszeit auf ein Minimum von 15 Stunden zu senken. So bleibt wesentlich mehr Zeit für die Senioren, welche zu Hause gepflegt werden müssen. Der Lohn, bzw. das Gehalt, welches für diese zwei Jahre gezahlt wird, berechnet sich nicht proportional, sondern unterproportional. Genau gesagt bedeutet das, dass bei einer Verminderung der Arbeitszeit um die Hälfte noch drei Viertel des Gehalts oder Lohnes gezahlt werden. Das ermöglicht den Angehörigen, sich um die Verwandten zu kümmern, ohne dabei der Gefahr der eigenen Verarmung ausgesetzt zu sein. Das Geld, welches in der Zeit zu viel ausgezahlt wurde, muss jedoch nach Ablauf der Pflegezeit nachgearbeitet werden. Finanziert wird das zusätzliche Gehalt von der KfW, an die anschließend das Geld auch wieder abgeführt werden muss. Da geschieht in der Weise, dass der Angestellte nach der Pflegezeit wieder voll beschäftigt wird, jedoch weiterhin nur drei Viertel des Lohns bzw. Gehalts bekommt.</p>
<p>Problematisch für die Angestellten ist, dass für die Unternehmen keine Pflicht besteht, den Mitarbeiter dieses Angebot nutzen zu lassen. Letzterer muss eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber treffen, die ihn dazu berechtigt. Wird dies jedoch nicht vom Arbeitgeber genehmigt, muss häufig ein Pflegedienst bezahlt werden, der sich um die Pflegebedürftigen kümmert oder ein Platz im Altersheim besorgt werden. Hinzu kommt, dass eine große Masse an Personalverantwortlichen und auch Angestellten nur teilweise oder gar nicht über das Pflegezeitgesetz informiert ist. Hilfe und Informationsmaterial sollte in den Anlaufstellen der regionalen Pflegevermittlung zu finden sein. Dort bekommt man, für den Fall einer Ablehnung durch den Arbeitgeber, zusätzlich gute Informationen zu den lokalen und regionalen Seniorenheimen und den Anbietern einer 24 Stunden Seniorenpflege. Viele Unternehmen können einen Ausfall von Führungs- oder Fachkräften nur schwer kompensieren. Da diese Ausfälle oft sehr plötzlich eintreten, haben die Personalchefs Probleme, zeitnah passenden Ersatz zu finden. Unter Umständen hilft eine Alternative zum Altersheim, bei der eine Pflegedienst sich vormittags um die Senioren sorgt und am Nachmittag die Angehörigen übernehmen.</p>
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