Statistiken
In der Bundesrepublik Deutschland leben derzeit ca. 82 Millionen Menschen. Schätzungen zufolge wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahr 2050 älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre oder älter sein. Während 2004 die Zahl der über 80jähringen ca. 3,2 Millionen betrug, wird sich diese Zahl bis 2050 bei gleichzeitig sinkender Gesamtbevölkerung fast verdreifachen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Bundesrepublik Deutschland beträgt nach der Sterbetafel 2003/2005 für einen neugeborenen Jungen 76,2 Jahre, für ein Mädchen 81,8 Jahre. Danach kann statistisch jeder zweite Mann in Deutschland wenigstens 79 Jahre alt werden, jede zweite Frau sogar mindestens ihren 84. Geburtstag erleben. Noch im Jahr zuvor waren es 75,9 beziehungsweise 81,5 Jahre gewesen.
Mit zunehmendem Alter aber steigt das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Bei den 70- bis unter 75-Jährigen sind es 5 Prozent, bei den 90- bis unter 95-Jährigen dagegen schon 60 Prozent. Die Experten sind sich einig, dass der Anteil pflegebedürftiger Menschen weiter zunimmt, da die geburtenstarken Jahrgänge unaufhaltsam altern. So wird es im Jahr 2050 statt der heute knapp vier Millionen rund zehn Millionen 80-Jährige geben.
Pflegesituation
Was das für die gegenwärtige Pflegesituation in Deutschland bedeutet, offenbaren die Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Demnach lebten im Dezember 2005 rund 2,13 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Die Mehrheit von ihnen waren Frauen, von denen 82 Prozent das Alter von 65 Jahren überschritten hatten. Ein Drittel sind 85 Jahre und älter. Die Statistiker prognostizieren eine Zunahme der Pflegebedürftigkeit bis 2020 auf voraussichtlich 2,8 Millionen Menschen. Doch schon jetzt ist davon auszugehen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen höher ist, als es die Statistik ausweist. Denn diese erfasst lediglich die Empfänger des staatlichen Pflegegeldes der Stufen 1 – 3.
Mehr als zwei Drittel der Hilfeempfänger werden zuhause versorgt. Fast eine Million Menschen, deren Angehörige sie daheim pflegen, erhalten Pflegegeld. Die Pflege weiterer 472.000 Pflegebedürftiger in Privathaushalten übernehmen teilweise oder vollständig ambulante Pflegedienste. Die übrigen 677.000 werden in Pflegeheimen betreut. Gegenüber 2003 hat die Zahl der Pflegebedürftigen innerhalb von zwei Jahren um insgesamt 2,5 Prozent – das sind 52.000 Personen – zugenommen.
Die Rahmenbedingungen für soziale Dienstleistungen haben sich in den letzten Jahren verschärft. Die Altenhilfe in Deutschland muss sich an die gesellschaftlichen Veränderungen anpassen. Eine wichtige Aufgabe wird die Entlasung von pflegenden Angehörigen und die Suche nach alternativen Versorgungsmodellen sein.
Das Konzept „24h Altenpflege“ von SunaCare:
Die Europäische Union eröffnet speziell für diesen Bereich Möglichkeiten, die für alle Betroffenen ein Gewinn darstellt. Damit sind die Senioren, ihre Familie und auch die Betreuerinnen gemeint. weiterlesen »

