Die größte Herausforderung in der häuslichen Pflege besteht darin, dem steigenden Unterstützungsbedarf der Pflegebedürftigen nachzukommen. Zu Beginn sind es lediglich vereinzelte Aufgaben, mit denen ältere Menschen nicht mehr allein zurecht kommen. Diese werden dann in der Regel von der Familie organisiert oder direkt übernommen. Damit ist der Aufwand anfangs noch überschaubar und spielt sich in Form einer Routine in den Tages- bzw. Wochenablauf aller Beteiligter ein.
Sobald sich der Unterstützungs- und Betreuungsbedarf jedoch vergrößert, kann es schnell, zu einer Überlastung kommen. Auf Grund der schleichenden Übernahme immer weiterer Aufgaben merken die Angehörigen oft erst viel zu spät, wie dominant sich ihr Engagement im Alltag etabliert hat. Eine Forsaumfrage im Jahr 2009 kam dabei sogar zu dem Ergebnis, dass pflegende Angehörige immer häufiger ernste gesundheitliche Risiken ausgesetzt sind. Auch das eigene Privat- und Familienleben leidet erheblich darunter. Niemand will. Jedoch seinen Angehörigen im Stich lassen und so sind viele für große Opfer bereit.
Wenn die Situation jedoch eskaliert und eine dauerhafte Unterstützung erforderlich wird, kapitulieren die meisten und bemühen sich um einen Pflegeheimplatz. Was dabei selten bedacht wird, sind die mit dieser Option erheblichen Kosten. Diese müssen zu einem Großteil aus der eigenen Brieftasche bezahlt werden, da Pflegekassen –gemessen an der Pflegestufe – nur bis zu einem Höchstbetrag von rund € 1500,- aufkommen. Ein Heimplatz kostet jedoch im Schnitt € 4000,- und mehr. Für Differenz muss der Betroffene selbst bzw. dessen Kinder mit ihrem Einkünften aufkommen. Die Einsicht darüber kommt jedoch meist erst dann, wenn bereits Fakten geschaffen und der Heimplatz bezogen wurde. Konkret fallen rund € 2000,- an selbst zu erbringende Kosten an.
Das Konzept „24h Altenpflege“ von SunaCare:
Die Europäische Union eröffnet speziell für diesen Bereich Möglichkeiten, die für alle Betroffenen ein Gewinn darstellt. Damit sind die Senioren, ihre Familie und auch die Betreuerinnen gemeint. weiterlesen »
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