Die Europäische Union schafft Möglichkeiten, wie dem steigenden Pflegebedarf in Deuschland nachgekommen werden kann. Die Unterstützung aus Osteuropa stellt dabei für alle ein Gewinn dar: Ältere Menschen können zu Hause gepflegt werden, Familienangehörige werden maßgeblich entlastet und die ausländischen Pflegerinnen verdienen hier zum Teil das Dreifache als in ihrer Heimat.

Erfahren Sie hier, wie die 24-Stunden-Betreuung im eigenene Hause funktioniert. SunaCare geht dabei von drei Stufen erforderlicher Unterstützungsintensität aus. Bei der dritten und intensivsten Stufe wird der Pflegedienst für die medizinische Versorgung mit eingebunden.

Stufe 1 – “Haushaltsführung /-organisation”
Der erste Bereich, in dem oft ein überdurchschnittlicher Bedarf an Unterstützung entsteht, ist die eigene Haushaltsführung sowie die Organisation des eigenen Tagesablaufs. Hier geht es z.B. um das Einkaufen von Lebensmitteln, Wäsche waschen, Putzen, Kochen, Arzttermine wahrnehmen und so weiter. Für diesen Zweck halten wir engagierte und liebevolle Haushälterinnen bereit. Diese wohnen bei der Betroffenen im gleichen Haushalt und unterstützen überall dort, wo es nicht mehr allein geht. Neben der Entlastung erfahren die älteren Damen und Herren zwischenmenschliche Nähe und gesellschaftliche Integration, was dazu führt, dass sie wieder deutlich lebhafter und glücklicher am Leben teilnehmen. Dieser Effekt wird von deutschen Pflegeeinrichtungen technisch als „reanimierende Pflege“ bezeichnet.

Stufe 2 – “Leichte pflegerische Tätigkeiten”
Sobald der Unterstützungsbedarf über den Bereich der Haushaltsführung und –organisation hinaus geht und dem Menschen direkt betrifft, übernimmt die von uns vermittelte Pflegerin zusätzlich leichte pflegerischeTätigkeiten. Dazu zählen z.B. Körpergrund- und Intimpflege (waschen, duschen, baden kämmen, rasieren, Zähne putzen, eincremen, Inkontinenzversorgung etc.), Hilfe beim Aufstehen, beim An- und Auskleiden, Essen anreichen und so weiter.

Stufe 3 – “Schwere pflegerische Tätigkeiten”
Bei bettlegerischen Senioren oder sonst erheblich Pflegebedürftigen die neben rein betreuerischen Bedürfnissen auch medizinische (Behandlungs-) Pflege benötigen, übernimmt die Pflegerin sämtliche Tätigkeiten der Grund- und Intimpflege. Zusätzlich empfehlen wir den Familien bzw. der Betroffenen die Einbindung eines mobilen Pflegedienstes zur medizinischen Versorgung. Dieser wird über die Pflegeversicherung finanziert. Ausländisches Personal darf aus rechtlichen Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit keine medizinische Tätigkeiten ausüben. Das bedeutet, dass für das Setzen von Injektionen, dem Verbandwechsel und der Medikamentengabe entweder die Familie oder ein ambulanter Pflegedienst eingebunden werden muss. Gern beraten wir Sie bei Fragen zu diesen Punkten.

In allen beschriebenen Situationen wohnt das Personal direkt im Haushalt der pflegebedürftigen Person und steht damit grundsätzlich rund um die Uhr zur Verfügung. Das von uns vermittelte Personal ist im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen erfahren und spricht deutsch. Damit ist auch eine enge Einbindung der Familie jederzeit möglich.

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