Leichte positive Trends in der Altenpflegebranche

veröffentlicht am 14. Jul, 2012 by in News

Vielerorts ist der Mangel an Fachkräften in der Pflegebranche stark zu spüren. Überlastetes Pflegepersonal ist keine Seltenheit in Deutschland. Darüber hinaus sind die Kosten für die 24 Stunden Seniorenbetreuung stark angestiegen. Bei sinkenden Renten ist dieser Umstand ein fortwährendes Problem. Da die Lebenserwartung zudem steigt und es in naher Zukunft immer mehr Rentner und Pflegebedürftige Senioren geben wird, muss die Branche reagieren. Denn die Schulden des Staates schweben zusätzlich wie ein Damoklesschwert über den Senioren. Rentenkürzungen könnten die unmittelbare Folge dessen sein.

Hessen tat jetzt einen Schritt, um die prekäre Situation in den Griff zu bekommen. Bislang förderte das Land die Ausbildung von 4.000 Fachkräften mit monatlich über 300 Euro. Dieser Deckel bei 4.000 Auszubildenden wurde jüngst beseitigt. Von nun an wird jeder Ausbildungsplatz gefördert, solange eine Förderung auch beantragt wird. Das sorgte dafür, dass die Anzahl der Schüler, die eine Förderung für die Ausbildung zur Pflegefachkraft beantragten signifikant erhöht hat. Ein gutes Zeichen, denn gibt es genug Pflegpersonal, steigt auch die Qualität der Pflege. Somit werden mehr Senioren bereit sein, die hohen Kosten für eine stationäre 24 Stunden Seniorenbetreuung zu bezahlen. Ebenso wird die Zugänglichkeit für Senioren zu neuen Plätzen in Pflegeheimen gesteigert. Mehr Pflegepersonal bedeutet immer mehr Kapazitäten. Jedoch muss vorerst dafür gesorgt werden, dass der bestehende Engpass in Bezug auf das Personal beseitigt wird.

Die große Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in der 24 Stunden Seniorenbetreuung zeigt, dass die Branche auf dem richtigen Weg ist. Jetzt gilt es, die Auszubildenden möglichst gut zu qualifizieren, damit sie mit dem Alltag des Pflegepersonals zurechtkommen.

Für die Zukunft folgen noch weitere Modelle, die den Fachkräftemangel in der Branche beseitigen. So werden Reformen diskutiert, die die Anerkennung von Qualifikationen, welche im Ausland erworben wurden, vereinfacht. Ausländisches Pflegepersonal könnte so leichter die inländischen Pfleger unterstützen. In welcher Form das geschieht, ist noch offen. Die Alternative zum Pflegeheim, die 24 Stunden Seniorenbetreuung Zuhause gewinnt durch die hohen Preise für stationäre Betreuung zusehends an Bedeutung. Bislang ist diese Variante der 24 Stunden Seniorenbetreuung vorwiegend für ausländisches Pflegepersonal relevant gewesen. Dieses hat in der Regel weniger Probleme damit, direkt bei den Senioren in der Wohnung zu wohnen, was eine dringende Voraussetzung für eine 24 Stunden Seniorenbetreuung ist. Im Notfall sollte immer eine helfende Hand zur Stelle sein. Zudem kommt das ausländische Personal dadurch mit weniger Lohn aus, da es keine Miete bezahlen muss. Die 24 Stunden Seniorenbetreuung Zuhause ist somit eine durchaus lohnende Alternative zum Pflegeheim.

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