Altenpfleger – ein Beruf im Umbruch

veröffentlicht am 29. Jun, 2012 by in Allgemein

Für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist der Job als Altenpfleger keine gute Berufswahl. Menschen helfen gilt zwar als vorbildlich und wird stark respektiert, jedoch scheuen sich die meisten vor den Arbeiten, die man als Altenpfleger zu tun hat. Beispielsweise ist die Vorstellung, einem Bewohner eines Altersheims Windeln anzulegen, für den Großteil der Menschen nicht das, was sie sich von einer guten Arbeit erhoffen. Jedoch muss es auch Personen geben, die diese Arbeiten erledigen. Die aktuelle Situation verlangt dem Pflegepersonal vielerorts alles ab. Zudem wird sich in den nächsten Jahren ein Wandel in der Altenpflege ergeben. Eine Idee geht ich die Richtung, dass das Pflegepersonal bei der stationären Pflege als auch bei der Altenpflege Zuhause sogenannte Naturheilverfahren anwendet. Die Senioren sollen danach schmerzfreier und ausgeglichener sein. Zudem wirken die Naturheilverfahren beruhigend. Nach einer Studie werden diese Verfahren von den Senioren sehr gut angenommen. Die Lebensqualität steigert sich beim Wohnen im Seniorenheim. Teilweise hat sich auch das Verhältnis zwischen Senioren und dem Pflegepersonal erheblich verbessert. Das sorgt dafür, dass der Job des Altenpflegers weniger anstrengend ist und der Job so etwas einfacher wird, sodass es zu weniger zwischenmenschlichen Komplikationen kommt. Natürlich kann nicht jeder Pfleger diese Behandlung durchführen. Dafür ist ein spezielles Know-how nötig. Dahingehend wird sich der Beruf in der Altenpflege etwas wandeln. Je höher das Anforderungsprofil an das Pflegepersonal ist, desto besser muss die Ausbildung sein. Das macht die Berufswahl jedoch nicht einfacher und wird ebenso nicht dafür sorgen, dass mehr Nachwuchs in der Branche zu finden sein wird.
Auch die Pflegekräfte selbst können direkt von den Naturheilverfahren profitieren. Sie können diese nämlich auch selbst anwenden. Bei der 24 Stunden Altenpflege scheint die Anwendung dieser gesundheitlich förderlichen Verfahren eine echte Unterstützung zu sein. So kann auch der Engpass beim Pflegepersonal etwas entschärft werden, da die Mitarbeiter wesentlich leistungsfähiger sind und effizienter arbeiten. Ein positives Arbeitsklima kann bei der 24 Stunden Altenpflege für alle Parteien erleichternd wirken. Allerdings sind die Naturheilverfahren nicht nur für die stationäre 24 Stunden Altenpflege interessant. Auch die Altenpflege Zuhause kann davon profitieren. Ruhe und Entspannung wirken sich hier ebenfalls auf die Stimmungslage der Senioren und Betreuer aus. Hier herrscht zwar selten Zeitnot, dafür wird die Dienstleistung des Pflegedienstes aufgewertet.
Ob sich diese Heilbehandlungen ganzheitlich in den Alltag der 24 Stunden Altenpflege integrieren lassen, bleibt abzuwarten. Der Ansatz scheint jedoch der richtige zu sein. Ob die Umsetzung problemfrei verläuft oder nicht so leicht zu realisieren ist, muss die Praxis zeigen.

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Neues Konzept gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege

veröffentlicht am 25. Jun, 2012 by in News

Langsam aber sicher wird die Luft für Senioren immer dünner, die im Alter Pflege benötigen. Freie Plätze im Altenheim sind seltener denn je und das Pflegepersonal wir ebenso immer rarer. Die Politik sieht Handlungsbedarf und so stellt die SPD-Fraktion ein Konzept vor, was die Unternehmen der Altenpflege-Branche dazu motivieren soll, mehr Fachpersonal auszubilden. Künftig sollen die Unternehmen in einen Umlagetopf einzahlen. Wer junge Menschen ausbildet, kann beantragen, das Geld zurück zu bekommen. Die Zahlungen in den Umlagentopf sollen laut Vorschlag die Höhe des Gehaltes eines Auszubildenden haben.

Die Frage, welche sich aus diesem Konzept ergibt, ist die folgende: Sind die Unternehmen nicht gewillt, junge Menschen auszubilden, oder liegt es an den jungen Menschen selbst? Das Problem, dass keine Fachkräfte vorhanden sind, rührt zumindest teilweise ebenso vom Image der Branche her. Es ist also zu bedenken, dass Unternehmen, die zum Teil gar keine Bewerber haben, mit diesem Konzept bestraft werden. Wer keinen Zugang zu neuem Pflegepersonal hat, muss sich folglich darum kümmern, dass junge Leute sich bewerben. In ländlichen Gegenden, in denen die Menschen nach der Schule wegziehen, kann diese Reform ernste Probleme auslösen, da das Geld, welches verloren geht, wirklich gebraucht wird. So könnte genau das Gegenteil eintreten. Nämlich, dass Mitarbeiter entlassen werden müssen, da kein Geld für ihren Lohn vorhanden ist.

Die Alternative zum Pflegeheim, die häusliche Altenpflege, kann somit immer mehr zu einer sich rentierenden Option werden. Die eingesparten Kosten sind ein klarer Vorteil für die Pflegebedürftigen. Viele Senioren haben keine sonderlich hohe Rente und die Leistungen der Pflegekassen werden vor dem Hintergrund der Staatsverschuldung abnehmen.

Man sollte also aufpassen, dass man die Branche und die Altenheime nicht zusätzlich schwächt. Sinkende Zahlen beim Pflegepersonal und steigende Zahlen bei den Pflegebedürftigen bringen die Altenpflege-Branche in starke Probleme. In der Seniorenbetreuung wird es bis 2020 eine Lücke von einer viertel Million fehlenden Pflegern geben. Das prognostiziert der Bundesverband für soziale private Dienste. Das stellt die Altenpflege in den kommen Jahren auf die Probe. Es ist also höchste Zeit, diesem Trend entgegenzuwirken. Jedoch sollte man die Lösungsvorschläge bis zum Schluss durchdenken. Andernfalls kann es passieren, dass man die gesteckten Ziele verfehlt oder, im schlimmsten Fall, die Situation weiter verschlechtert.

Die 24 Stunden Altenpflege sollte für Senioren bezahlbar bleiben. Die Altersarmut wird in naher Zukunft ein heikles Thema werden und die Politik vor eine große Aufgabe stellen. Wer davon betroffen ist, kann sich bei der Pflegeberatung Tipps und Tricks zur 24 Stunden Seniorenbetreuung holen.

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Neues Prinzip könnte Altenpflege vereinfachen

veröffentlicht am 23. Jun, 2012 by in News

Die Situation in Deutschland ist mehr als bedenklich. Die Altenpflege kommt mit der Pflege nicht hinterher. Zu wenige Altenpfleger finden sich, die den Job im Seniorenheim antreten wollen. Die Alternative zum Altenheim, die häusliche Pflege von ausländischem, meist polnischem Pflegepersonal ist häufig eine gute Variante. Aber was ist mit den Senioren, die noch relativ selbstständig sind, aber nicht mehr vollkommen allein wohnen können? Für sie bleibt oft nur das betreute Wohnen oder ein Zimmer bei den Angehörigen im Haus. Da sich die Angehörigen jedoch nur in seltenen Fällen eine 24 Stunden Seniorenbetreuung gewährleisten können, ist das oftmals keine optimale Lösung.

Ein amerikanischer Pfarrer hat jetzt ein Konzept entwickelt, welches durchaus Potenzial entwickeln könnte und somit für diese Senioren eine weitere Option für das tägliche Leben schafft. Er hat ein kleines Häuschen entwickelt, was an eine Art Gartenlaube erinnert. In diesem wohnen die Senioren. Der Fußboden wird dabei von Kameras videoüberwacht. Sollte es dazu kommen, dass die Senioren stürzen und sich nicht selbst helfen können, ist immer ein Pfleger bereit, um die Bewohner aus ihrer Not zu retten. Zudem verfügt dieses kleine Haus über alles, was man im Alltag benötigt. Vom Bad über eine Küche bis hin zum Bett ist alles vorhanden. Daneben gibt es einige zusätzliche Ausstattungen wie beispielsweise ein Blutdruckmessgerät oder eine an die Einnahmezeit erinnernde Box für die Medikamente. Die Betreuung im Alter wäre so möglich, ohne wirklich in den Alltag der Senioren eingreifen zu müssen. Die Bewohner wären so selbst weiterhin gefordert und bleiben länger selbstständig. Selbstverständlich sind die Wohnungen seniorenfreundlich gebaut. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass die Senioren im Garten der Familie wohnen können und so auch nicht vereinsamen, wie es im Altersheim oft der Fall ist. So würden ebenfalls die Generationen wieder näher zusammenrücken. Die Kosten sollen zudem geringer sein, als die für einen Platz im Seniorenheim, was das Modell für schlechter verdienende äußerst attraktiv macht.

In Deutschland kann diese Idee jedoch auf Probleme stoßen. Es muss nämlich eine Baugenehmigung für das Gartenhäuschen eingeholt werden. Das könnte ein Ausschlusskriterium für das Projekt sein. In den USA ist es in einigen Bundesstaaten erlaubt, das Haus im Garten zu errichten. Dafür muss jedoch die Pflegebedürftigkeit des entsprechenden Familienmitglieds von einem Arzt nachgewiesen werden. Inwiefern dieses Modell in Deutschland sinnvoll ist bzw. sich durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Jedoch sollte es Mut machen, dass neue Konzepte und Entwicklungen der Branche die Möglichkeit geben, sich aus der aktuellen misslichen Lage zu befreien.

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Riba sorgt für Hoffnung in der Pflege

veröffentlicht am 21. Jun, 2012 by in News

Die Japaner sind bekannt für ihren Einfallsreichtum und für die Versiertheit, was Technik und Elektronik angeht. Seit geraumer Zeit bauen sie Roboter für alle möglichen Zwecke. Riba nennt sich beispielsweise ein Roboter, welcher von japanischen Entwicklern von Robotertechnik für die Pflegebranche produziert wird. Ein solcher Roboter könnte das Personal in der Altenpflege stark entlasten. Natürlich kann Riba sich nicht vollkommen allein um die Pflegebedürftigen kümmern oder eine 24h Seniorenbetreuung gewährleisten. Jedoch bietet er eine gelungene Unterstützung der meist weiblichen Pfleger. Riba hebt beispielsweise gestürzte Senioren vom Boden auf, kann sie in den Rollstuhl setzen oder sie auch vom Rollstuhl ins Bett und umgekehrt transferieren.
Das schaffen die Pfleger im Altenheim meist nicht alleine. Riba ist jedoch relativ langsam, dafür aber sehr präzise und behutsam. Ebenso verfügt der Roboter über eine Sprachsteuerung. So kann er zum Beispiel mittels akustischem Signal gestoppt werden. Ebenso grüßt er, wenn man ihm einen guten Tag wünscht oder sich verabschiedet. Auch ein Handschlag gehört zum Portfolio der gespeicherten Aktionen. Die Entwickler legen sehr viel Wert darauf, dass Riba so menschlich und freundlich wie möglich wirkt, damit die Senioren nicht zu sehr verwirrt sind und dem Roboter Vertrauen schenken können. Das drückt auch sein freundliches Gesicht aus. Ein lächelnder Mund schafft eine positive Einstellung. Ebenso kann der Roboter einer festgelegten Route folgen und so automatisch von einem Raum in den nächsten fahren. Dazu sind lediglich kleine Einstellungen mittels eines Touchscreens auf Ribas Rücken vorzunehmen. Der Pfleger steuert den Roboter durch die eingebauten Berührungssensoren. Daneben verhindern diese, dass Riba den Pflegebedürftigen verletzt.

Im Großen und Ganzen wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis Riba für den täglichen Gebrauch im Seniorenheim oder Altenheim tauglich ist. Weitere Aktionen wären durchaus wünschenswert und würden den Roboter noch wertvoller für die Einrichtungen machen. Beispielsweise könnte er dem Pflegepersonal beim Reinigen helfen. Zudem ist es zu bezweifeln, dass die Altersheime sich diese Hilfe leisten können. Günstig wird Riba nicht zu erwerben sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass der elektronische Pfleger relativ viel Platz benötigt. Da in den deutschen Seniorenheimen jedoch vorwiegend Platzmangel herrscht, kann sich schnell als Problem herausstellen. Die Idee jedoch ist durchaus gelungen und funktioniert. Darum gilt es, weiterhin ein Auge auf die Entwicklungen der japanischen Hersteller zu werfen. Trotzdem sollte man sich nicht auf das Allheilmittel Roboter verlassen und weiter nach anderen Alternativen suchen, um die Bedrohung durch den Mangel an Pflegepersonal in den Griff zu bekommen.

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Medikamentensucht im Altersheim

veröffentlicht am 18. Jun, 2012 by in News

Man kennt es von Problemjugendlichen und von Hollywood-Stars: Medikamenten- und Alkoholsucht. Doch auch da, wo man es eigentlich nicht vermutet, sind diese Probleme durchaus präsent. Laut Angaben des Pflegepersonals haben in etwa sieben Prozent der Betreuten im Altenheim Probleme solcher Art. Um gezielt gegen diese Situation vorzugehen, gilt es zunächst, Ursachenforschung zu betreiben. Anschließend kann man den Hebel da ansetzen, wo der größte Effekt erzielt wird. Die Suchtexpertin der SPD vermutet, dass die Abhängigkeit dadurch erzeugt wird, dass Hausärzte für Senioren ungeeignete Medikamente verschreiben. So sind die Senioren bereits vor dem Einzug in das Altenheim abhängig. Das kann zu Problemen führen, sofern die Medikation aufgrund der veränderten Umstände ebenso geändert werden muss. Die Alternative zum Pflegeheim, die häusliche Pflege, kann das Problem zwar nicht entschärfen, jedoch bleibt die Gefahr durch eine medikamentöse Umstellung im Rahmen.

Oftmals ist das Pflegepersonal mit dem Alltag der Pflege schon überfordert. Wenn die Suchtprobleme der Senioren die Situation weiter verschlimmern, sind Unglücke vorprogrammiert. Auch die Alkoholsucht ist in den Seniorenheimen verbreitet. Oftmals bekommen die Pfleger das Problem erst mit, wenn es zu spät ist. Noch mobile Senioren verabschieden sich zu einem Spaziergang, um sich im Supermarkt eine Flasche Schnaps zu besorgen. Erkennen die Pfleger am Geruch, dass die Person Alkohol in geraumen Mengen konsumiert hat, kann man nichts mehr dagegen unternehmen. Ein Ausgehverbot für solche Fälle ist keine gute Lösung, aber oftmals die einzige. Permanente Aufsicht ist bei dem Mangel an Fachkräften, welcher derzeit bei der 24 Stunden Seniorenbetreuung herrscht, kaum zu gewährleisten. Ein weiterer Weg ist eine Therapie, die die Senioren in den seltensten Fällen selbst bezahlen können und wollen. Die Pflege- und Krankenkassen kommen für solche Kosten nicht immer auf, was zur Folge hat, dass die Situation weiter besteht und Pfleger sowie Bewohner des Pflegeheims weiter belastet.

Wenn die Senioren im Pflegeheim mit Medikamenten ruhig gestellt werden ist das nicht förderlich. Andererseits kann man nicht vom überforderten Pflegepersonal verlangen, das bei den Bewohnern ohne Medikamente zu tun. Das würde aus zeitlichen Gründen nicht funktionieren und die psychische Belastung für die Pfleger wäre ebenfalls bedrohlich. Wenn von den Senioren statt des Platzes im Seniorenheim eine Altenpflege Zuhause beansprucht wird, ist es wahrscheinlicher, dass der Pflegebedürftige zu den Medikamenten oder zur Flasche greift, da er ja nicht den ganzen Tag beaufsichtigt wird.

Neben den allgemeinen Schwierigkeiten in der Branche der Seniorenbetreuung sollte man das Problem der Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten im Auge behalten. Gerade bei der durch das stressige Arbeitsleben vorbelasteten Generation, könnten diese Problem künftig stark ansteigen.

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Schulungen helfen Angehörigen

veröffentlicht am 08. Jun, 2012 by in News

Wer sich keinen Platz im Altersheim oder Seniorenheim leisten kann, der ist bei der Pflege oft auf die Angehörigen und Verwandten angewiesen. Sofern das Geld ebenso nicht für die häusliche Altenpflege mit ausländischem Personal reicht, pflegen die Angehörigen den Pflegebedürftigen in der Wohnung. Dabei gibt es allerhand zu beachten. Unzählige Komponenten sind für die Altenpflege von Bedeutung. Beispielsweise, welche Pflegemittel und Fördergelder einem zustehen, was man bei der Suche eines Kurzzeitpflegeplatzes beachten sollte oder wie man mit den Altersgebrechen eines Familienangehörigen umgeht.

All das sind Dinge, die die wenigsten wissen. Wer sich einmal tiefgründiger mit dem Thema beschäftigt hat, der weiß um die Komplexität im Bereich der Altenpflege. Aus diesem Grund gibt es reichlich Online-Ratgeber und -Datenbanken, welche versuchen, dem Pflegenden die tägliche Arbeit zu erleichtern. Viele der Menschen, die sich privat um alte Menschen kümmern, sind selbst relativ alt und mit dem Medium Internet nicht so vertraut, wie es jüngere sind. Deshalb geben regionale Einrichtungen Pflegekurse für solche Personen. Gegen eine Kursgebühr werden die Teilnehmer in drei bis fünf Terminen geschult und informiert. Zum Teil sind diese Kurse sogar kostenlos. Oft sind es Einrichtungen wie Krankenkassen oder Institutionen, die selbst Pflegeheime betreiben, die solche Kurse anbieten. Inhalte sind meist der Umgang mit den zu Pflegenden. Dabei wird der Fokus auf die Pflege selbst sowie auf das Reichen der Medikamente, die Ernährung sowie die Wohnumstände gelegt. Zudem informieren die Kursleiter über Anlaufstellen, Institutionen und Unterstützungsquellen, die den Angehörigen die Altenpflege Zuhause erleichtern. Damit die Pflegenden nicht ganz auf sich gestellt sind, kann man zusätzlich einen Pflegedienst beauftragen, der einmal am Tag nach den Pflegebedürftigen sieht. Die Kosten dafür sind in der Regel bezahlbar, da keine 24 Stunden Seniorenbetreuung geleistet wird. Oft reicht dafür das Geld der Pflegekasse aus. Dieses bekommt man jedoch nur, wenn der Bedürftige in eine der drei Pflegestufen eingeteilt wurde.

Die Kurse zur Altenpflege Zuhause sind sehr hilfreich. Da die Pflegeheime vielerorts ohnehin überlastet sind, schafft man so teilweise eine Entspannung der Situation, weil somit nicht jeder sofort an einen Platz im Heim denkt, wenn der Pflegefall eintritt. Oftmals reichen kleinere Arbeiten, um den Pflegebedürftigen ein schönes Leben in den eigenen vier Wänden zu schaffen. Steigt der Aufwand der Pflege jedoch, sollte man sich bei der Pflegevermittlung über einen Platz im Seniorenheim informieren. Das ist nicht nur für die Bedürftigen selbst schwer, sondern auch für die Angehörigen. Darum gilt es, im Vorhinein ein ausführliches Gespräch zu führen, in dem alles Notwendige geklärt wird.

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Pflegequalität soll gesteigert werden

veröffentlicht am 04. Jun, 2012 by in News

Pflegeheime sind für die Betroffenen keine schöne Sache. Das Zusammenleben mit anderen Senioren ist oftmals unpersönlich und belastet die Pflegebedürftigen zusätzlich. Die Betreuer geben sich bei der 24 Stunden Seniorenpflege größtenteils viel Mühe. Dennoch bleibt die Qualität der Pflege häufig hinter den Erwartungen zurück. Das zeigen die jährlichen Überprüfungen von Pflegeheimen. Teilweise findet man nicht würdevolle Bedingungen für das Leben im Altenheim vor. Politiker und Verantwortliche wissen um die Problematik. Die Ursachen dafür sind ohnehin schon länger bekannt. Mangelndes Personal in den Pflegeheimen und ein zu geringes Pflegegeld der Unterstützungskasse sorgen dafür, dass die Pflege im Alter schon bald ein Privileg sein wird. Nach und nach werden immer mehr Stimmen laut, die eine Verbesserung der Situation verlangen.

Die Vorgehensweise muss jedoch gut überlegt und realisierbar sein. Ein erster Schritt kann es sein, die Unterstützungsgelder für die Pflege anzuheben. So könnte mehr Pflegepersonal eingestellt werden, welches sich angemessen um die Senioren kümmern kann. Andere Länder gehen mit gutem Beispiel voran. Die Schweiz weist ein wesentlich höheres Pflegegeld im Verhältnis zu den Kosten auf. Die Frage ist jedoch, woher das Geld kommen soll. Solange die Pflegebedürftigen nicht selbst privat vorsorgen, müsste der Staat für die zusätzlichen Kosten aufkommen, was bei der derzeit sehr angespannten finanziellen Lage durchaus auf viel Kritik stoßen kann. Ein anderer Weg, die Situation zu entspannen, ist die Absicherung von ausländischem Pflegepersonal. Dieses arbeitet meist für einen geringeren Lohn und ist sich für den harten Job des Altenpflegers nicht zu schade. Derzeit ist ausländisches Pflegepersonal schon in den Dienst eingebunden, verfügt aber noch nicht über eine entsprechende Absicherung.

Viele der Alten- und Pflegeheime werden von Zeit zu Zeit getestet und untersucht. Auch hier findet sich ein Ansatzpunkt, die Qualität nachhaltig zu verbessern. Bei dem Bewertungssystem kommen derzeit unterschiedliche Faktoren zusammen, von denen alle gleich gewichtet werden. Das ist jedoch problematisch, da einzelne Faktoren durchaus wichtiger sind als andere. Gibt es beispielsweise eine vorbildliche Parkanlage aber in die Küche ist unhygienisch und mangelhaft zu bewerten, kann das Pflegeheim dennoch mit einer guten Bewertung abschneiden. Wird das Verfahren zur Bewertung der Seniorenheime überarbeitet, wird mehr Wert auf die wichtigen Dinge gelegt, was eine Verbesserung der Qualität zur Folge hätte.

Die Alternative zum Seniorenheim, die häusliche Pflege, gerade durch ausländisches Pflegepersonal, wird bei den Pflegebedürftigen immer beliebter. Dabei stehen die geringeren Kosten der 24 Stunden Altenpflege ebenso auf der Haben-Seite wie die Menschlichkeit, die der Pflegedienst den Senioren entgegen bringt.

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