Altersvorsorgepflicht 2013
veröffentlicht am 27. Apr, 2012 by Felix in News
Nie war die Gefahr in die Altersarmut zu rutschen größer als heute. Aktuelle Trends zeigen, dass sich dieser Zustand auch in Zukunft verschärfen wird. Die gesetzlichen Renten sind bei weitem nicht mehr so sicher wie sie einmal waren und ein Großteil der heute arbeitenden Bevölkerung wird vermutlich kaum noch in den Genuss einer Rente vom Staat kommen. Die Ursache für diesen Umstand liegt in der immer älter werdenden Bevölkerung. Es gibt immer mehr Rentner und immer weniger junge Leute, die in die Rentenkassen einzahlen. Mit der staatlichen Rente lebt man im Alter künftig unter dem Existenzminimum. Darum gilt es für die heute Arbeitstätigen, rechtzeitig vorzusorgen. Denn tritt im Alter der Pflegefall ein, muss häufig ein Pflegedienst, die häusliche Pflege oder ein Platz im Pflegeheim bezahlt werden. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, reicht das Geld kaum zum Überleben. Viele vergessen bei der Berechnung der Rente beispielsweise die Inflation. Das sorgt für ein böses Erwachen im Rentenalter. Dann bekommt man mit, dass die Rente von monatlich 1.000 Euro aufgrund gestiegener Preise nur noch einen Wert von 700 Euro hat. Niemand möchte als Rentner auf dem Niveau des Existenzminimums leben. Darum sollte man sich überlegen, ob man heute nicht auf etwas Luxus verzichtet und sich im Alter dafür ein schönes Leben macht. Im Pflegefall werden so auch die Angehörigen entlastet, die nicht für die hohen Kosten im Pflegeheim aufkommen müssen. Altenpflege wird ein immer präsenteres Thema, da die Senioren heutzutage ein sehr hohes Alter erreichen, in dem ihre Körper kaum noch Kraft für den Alltag haben. Darum ist eine 24 Stunden Seniorenbetreuung nur in seltenen Fällen vermeidbar.
Jedoch sind nicht nur alte Menschen von der Gefahr der Verarmung betroffen. Ebenso können junge Menschen davon betroffen sein. Beispielsweise kann durch einen Autounfall die Arbeitskraft verloren gehen. In diesem Fall greift zwar die gesetzliche Pflegekasse, jedoch reicht das selten, um das Pflegepersonal oder einen Platz im Pflegeheim zu bezahlen, sodass meist die Angehörigen finanziell belastet werden. Abhilfe kann da eine Berufsunfähigkeitsversicherung bieten, die im Pflegefall eine monatliche Rente garantiert. Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoverdienst von 2.000 Euro verdient in seinem Arbeitsleben häufig über eine Million Euro. Diese Summe sollte man zumindest teilweise absichern.
Die Regierung weiß um diese Problematik. Gerade bei Selbstständigen und Freiberuflern ist die Gefahr der Altersarmut besonders hoch, da diese nicht einmal in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen. Das wird sich wahrscheinlich 2013 ändern. Ab Mitte des Jahres sollen alle Selbstständigen und Freiberufler in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden, wenn sie keine ausreichende private Vorsorge vorweisen können.
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