Wenig Schlaf für Senioren

veröffentlicht am 14. Feb, 2012 by in News

Je älter ein Mensch wird, desto mehr baut sein Körper ab. Das gilt für beiderlei Geschlecht. Ein weit verbreitetes Problem ist die Schlaflosigkeit von alten Menschen. Egal ob die innere Unruhe, Harndrang oder eine krankheitsbedingte Schlafstörung, immer mehr Senioren leiden an gestörtem Schlaf. Forschungsinstitute beschäftigen sich mit diesen Problemen und ihren Ursachen. Die Situation des plötzlichen, nächtlichen Erwachens ist für junge Menschen teilweise schon verwirrend. Man fragt sich, wo man ist und benötigt einige Sekunden bis man alle Gedanken geordnet hat. Im Alter funktioniert das Gehirn meist nicht ganz so gut und schnell. Dann kann es zu Panik kommen, wenn die Erlebnisse aus dem letzten Traum mit der Realität verschmelzen. Deswegen reicht vielen Betroffenen auch keine Seniorenbetreuung in der Tagespflege. Diese häusliche Altenpflege schickt Personal nur während des Tages zu den Pflegebedürftigen nach Hause. Der Pflegedienst kontrolliert, ob die richtigen Medikamente genommen werden, bringt das Essen und beschäftigt die Senioren, wenn diese das wünschen. Aber in der Nacht ist man allein.

Diese Form der häuslichen Pflege ist eine kostengünstigere Alternative zum Altenheim und für alte Menschen sinnvoll, die noch einen Teil ihrer Selbstständigkeit beibehalten haben oder von Bekannten und Verwandten teilweise versorgt werden können. Wer keine Angehörigen hat, die sich freiwillig um einen kümmern, der muss zwangsläufig irgendwann ins Altersheim. Viele scheuen jedoch den Gang dorthin, weil diese Einrichtungen keinen guten Status bei Senioren haben. Jedoch ist es in manchen Fällen verantwortungslos, alte Menschen allein wohnen zu lassen. Wenn ältere Menschen nachts allein erwachen können ebenso Ängste sie beunruhigen. In solchen Fällen bietet sich ein eine 24 Stunden Pflege im Altersheim an. Dort wird für die Senioren rund um die Uhr gesorgt, in regelmäßigen Abständen nach ihnen gesehen und sich mit ihnen beschäftigt. Dieses vertraute Umfeld, in dem immer eine helfende Hand zugegen ist, beruhigt Senioren und lässt sie besser und ruhiger schlafen.

Vielen, die unfreiwillig in das Pflegeheim kommen, finden dort schnell Freunde und kommen im neuen Umfeld gut und schnell zurecht. Denn neben den Vorteilen einer 24 Stunden Seniorenbetreuung kommen die Bewohner in den Genuss eines geregelten Tagesablaufs mit festen Mahlzeiten und Schlafenszeiten, was viele im hohen Alter selbst nicht mehr unbedingt schaffen. Daneben tut vielen die Geselligkeit im Seniorenheim gut. Wer körperlich eingeschränkt ist und allein wohnt, der geht selten raus und trifft sich mit anderen Menschen. Ab einem bestimmten Alter ist es auch schwerer neue Bekanntschaften zu schließen. Das erleichtert das Altenheim enorm, denn dort muss man zwangsläufig mit anderen Senioren Kontakt aufnehmen.

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