Vorsorgevollmacht

veröffentlicht am 28. Feb, 2012 by in News

Wer denkt schon darüber nach, ob und in welcher Situation es wichtig gewesen wäre, eine Vorsorgevollmacht erteilt zu haben. Der überwiegende Teil scheint der Ansicht zu sein, dass im Fall der Fälle ein nahes Familienmitglied (Ehepartner, Geschwister, Eltern oder Kinder) gesetzlich befugt sein wird, alle wichtigen Entscheidung zu treffen. Doch das ist bedauerlicherweise falsch.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Eine Vorsorgevollmacht ist die Ermächtigung einer Person, im eigenen Namen Entscheidungen zu treffen. Diese Ermächtigung tritt dann in Kraft, wenn man auf Grund einer plötzlichen Änderung der eigenen Lebenssituation keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Dies kann beispielsweise durch einen Unfall oder einer Krankheit passieren.

Welchen Umfang hat eine Vorsorgevollmacht?

Die Vorsorgevollmacht ist eine besondere Form der Vollmachterteilung, die einem Dritten sehr weitgehende Befugnisse überträgt. Diese Befugnisse reichen grundsätzlich in den Bereich der eigenen Persönlichkeitsrechte (Aufenthaltsbestimmung, persönliche Freiheit). Es gilt, dass eine Vorsorgevollmacht alle Bereiche umfasst, die vom Vollmachtgeber in der Vollmacht geregelt wurden. Neben gesundheitlicher Entscheidungen (z.B. Entscheidung über Operationen oder besondere medizinische Behandlungen) ist auch an vermögensrechtliche Aspekte (z.B. Bankgeschäfte, Behördengänge, Dienstleistungsverkehr etc.) zu denken.

Was passiert, wenn keine Vorsorgevollmacht erteilt wurde?

Für den Fall, dass keine Vorsorgevollmacht erteilt wurde und man seine Angelegenheiten nicht mehr selbständig erledigen kann bzw. nicht mehr geschäftsfähig ist, wird von Gesetzes wegen ein „Betreuer“ eingesetzt, der dann die erforderlichen Entscheidungen trifft. Das Gericht ist dabei in seiner Entscheidung frei, wen es für diese Aufgabe einsetzen wird. In der Regel wird eine objektive also fremde Person eingesetzt.

Mit einer Vorsorgevollmacht lässt sich die kostenpflichtige gerichtliche Einsetzung eines Betreuers vermeiden.

Gibt es besondere Formvorschriften für die Erteilung einer Vorsorgevollmacht?

Die Vorsorgevollmacht unterliegt den allgemeinen Regeln der Vollmachterteilung gemäß §§ 164 ff. BGB. Sie sollte in jedem Fall schriftlich erteilt werden. Eine notarielle Beurkundung ist für die Wirksamkeit grundsätzlich nicht erforderlich. Das gilt allerdings nicht, wenn im Wege der Vollmachterteilung auch über Grundbesitz oder Unternehmensbeteiligungen entschieden werden soll. Diese Rechtsgeschäfte erfordern für sich genommen die notarielle Beurkundung – denken Sie beispielsweise an die Eintragungen im Grundbuchamt bei Verkauf oder Erwerb von Immobilien. Um für solche Rechtsgeschäfte bevollmächtigt werden zu können, bedarf es daher ebenfalls einer notariellen Beurkundung.

Inhalte einer Vorsorgevollmacht

Es ist empfehlenswert, die Vorsorgevollmacht sehr sorgfältig anzufertigen und auf klare und eindeutige Formulierungen zu achten. Des Weiteren ist es ratsam genau festzulegen, wie weit die Vollmacht gehen soll und auch, welche Lebensbereiche ausdrücklich nicht von der Vollmacht umfasst sein sollen. Wer sich hier unsicher ist, sollte erwägen einen kundigen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Privatsache Pflege, oder doch nicht?

veröffentlicht am 26. Feb, 2012 by in News

Mit zunehmendem Alter benötigen Menschen auch bei selbstverständlichen und alltäglichen Arbeiten Unterstützung. Ob beim Abwaschen, bei der Hygiene oder beim Einkaufen, Senioren können aus körperlichen oder geistlichen Gründen nicht wie junge Menschen am Leben teilnehmen. Darum gilt es für die Angehörigen, sich um die hilfsbedürftigen Familienmitglieder zu kümmern. Da die wenigsten zu Hause einen Pflegedienst beherbergen können und teilweise nicht über die finanziellen Mittel verfügen, einen Platz in einem Alten- oder Pflegeheim zu finanzieren, sorgen viele selber für die Senioren. Diese Aufgabe kann aber sehr nervenaufreibend und zeitintensiv sein. Gerade wenn man selbst noch arbeitstätig ist, bleibt oft kaum genug Zeit für Kinder und Ehepartner. Sich dann noch um ältere Familienangehörige zu kümmern, zeigt vielen Menschen ihre Grenzen auf. Darum entscheiden sich die Betroffenen häufig für ein Pflegeheim, in dem die Senioren eine 24 Stunden Betreuung erhalten. Weil diese Einrichtungen in der Regel sehr teuer sind, gibt es auch Personen, die sich dies nicht leisten können.

Der deutsche Staat unterstützt solche Fälle meistens. Dabei hängt die Höhe der Unterstützung von der Pflegestufe ab, die der Pflegebedürftige vorweist und wird oftmals in Form von finanziellen Förderungen erstattet. Diese können die Angehörigen dann entweder für eine häusliche Pflege verwenden, oder dazu nutzen, um für den Platz für im Seniorenheim aufzukommen. Auch Haushaltshilfen oder eine Krankenpflege können mit diesen Mitteln bezahlt werden. Das soziale Netz in Deutschland sorgt durch diese Förderung dafür, dass Hilfsbedürftige eine angemessene Verpflegung bekommen, auch wenn Angehörige nicht für sie sorgen können. Wenn keine Angehörigen mehr aufzufinden sind, oder diese nicht in der Lage sind, die restlichen Kosten aufzubringen, droht den Pflegebedürftigen ein Leben in Armut.

Die Frage, ob Pflege für Senioren Privatsache ist, muss also jeder für sich beantworten. Die Bereitschaft, sich um alte Menschen zu kümmern, bringt nicht jeder mit. Manchen Kindern oder Enkeln von Senioren fällt dieser Job hingegen sehr leicht. Jedoch ist es für keine Privatperson wirklich möglich, eine 24 Stunden Altenpflege zu gewährleisten. Sollte es jedoch notwendig sein, ist es meist ratsam auf die Dienste eines Altenheims oder Pflegeheims zurückzugreifen. Eine Alternative zum Altenheim ist die häusliche Pflege, bei der das Pflegepersonal zu den Senioren nach Hause kommt und sich in der Zeit um diese kümmert, in der die Angehörigen arbeiten oder anderweitig verhindert sind. Informationen zu den lokalen Pflegediensten können die Angehörigen in einer Pflegevermittlung vor Ort bekommen. Diese können häufig auch über die anfallenden Kosten informieren und den Hilfsbedürftigen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Mangelernährung bei Senioren

veröffentlicht am 23. Feb, 2012 by in News

Aus medizinischer Sicht ist falsche bzw. Unterernährung nicht nur gefährlich für alte Menschen. Auch viele junge leiden oftmals sogar freiwillig an Mangelernährung. Bei jungen Mädchen ist häufig das Gefühl, zu dick zu sein, der Auslöser für Mangelernährung. Aber die immer einseitigere Ernährung, die auf den schnelllebigen Alltag der heutigen Zeit zurückzuführen ist, lässt Ernährungsexperten häufig alarmierende Worte finden. Ein heikles Thema ist dabei seit den 90er Jahren das sogenannte Fast Food, welches nicht nur zu Mangelernährung sondern auch zu Übergewicht führt.

Kommt man durch geläufige Mittel nicht an die Personen heran, die sich falsch ernähren, müssen diese in medizinische Pflege eingewiesen werden. Das Pflegepersonal versucht ebenfalls Betroffene zum Essen zu bewegen. Gelingt dies nicht, müssen die Pflegebedürftigen künstlich ernährt werden. Bei Senioren kann Mangelernährung verschiedenste Ursachen haben. Allein wohnende, alte Menschen vergessen teilweise das Essen oder sind nicht in der Lage, sich selbst ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Auch eine einseitige Ernährung kann Mängelerscheinung hervorrufen. Betreutes Wohnen ist dabei eine Alternative. Eine andere ist das Wohnen im Altenheim. Dort wird auf die Senioren geachtet und somit der Mangelernährung vorgebeugt. In manchen Pflegeheimen werden die Mahlzeiten zusammen im gemeinsamen Speiseraum eingenommen. In anderen Fällen wird das Essen auf die Zimmer gebracht, wo der oder die Betreute alleine speist. Letztere Variante wird jedoch seltener praktiziert, da im Pflegeheim oftmals der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund steht. Viele Altenheime legen sehr viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung, die auf Senioren zugeschnitten ist.

Regelmäßige Mahlzeiten sind gerade für alte Menschen besonders wichtig, da diese den von vornherein geschwächten Körper mit Energie versorgt. Aber auch die häusliche Pflege sorgt mit regelmäßigen Besuchen für eine gute Ernährung der Senioren. Das Pflegepersonal bringt in manchen Fällen sogar das Essen vorbei und kümmert sich noch eine Zeit lang in deren Wohnung um die Senioren. Für die Angehörigen ist es meist besser, wenn sie wissen, dass sich Fachpersonal um die Senioren kümmert. Viele lässt das ruhiger schlafen, da diese in den seltensten Fällen eine 24 Stunden Altenpflege leisten können. Leider sträuben sich viele alte Menschen, da ihnen eine Seniorenbetreuung unangenehm ist. Sie sind häufig der Meinung, selbst für sich sorgen zu können. Im schlimmsten Fall kann eine Mangelernährung zum Tod führen. Bekannte und ersichtliche Symptome von Mangelernährung sind abgemagerte Körper, Schwächeanfälle ebenso wie Depressionen und Teilnahmslosigkeit. Hat man Bekannte oder Freunde, die solche Symptome aufweisen, dann sollte man die Betroffenen darauf ansprechen und sie im Zweifelsfall dazu drängen zum Arzt zu gehen.

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Wenig Schlaf für Senioren

veröffentlicht am 14. Feb, 2012 by in News

Je älter ein Mensch wird, desto mehr baut sein Körper ab. Das gilt für beiderlei Geschlecht. Ein weit verbreitetes Problem ist die Schlaflosigkeit von alten Menschen. Egal ob die innere Unruhe, Harndrang oder eine krankheitsbedingte Schlafstörung, immer mehr Senioren leiden an gestörtem Schlaf. Forschungsinstitute beschäftigen sich mit diesen Problemen und ihren Ursachen. Die Situation des plötzlichen, nächtlichen Erwachens ist für junge Menschen teilweise schon verwirrend. Man fragt sich, wo man ist und benötigt einige Sekunden bis man alle Gedanken geordnet hat. Im Alter funktioniert das Gehirn meist nicht ganz so gut und schnell. Dann kann es zu Panik kommen, wenn die Erlebnisse aus dem letzten Traum mit der Realität verschmelzen. Deswegen reicht vielen Betroffenen auch keine Seniorenbetreuung in der Tagespflege. Diese häusliche Altenpflege schickt Personal nur während des Tages zu den Pflegebedürftigen nach Hause. Der Pflegedienst kontrolliert, ob die richtigen Medikamente genommen werden, bringt das Essen und beschäftigt die Senioren, wenn diese das wünschen. Aber in der Nacht ist man allein.

Diese Form der häuslichen Pflege ist eine kostengünstigere Alternative zum Altenheim und für alte Menschen sinnvoll, die noch einen Teil ihrer Selbstständigkeit beibehalten haben oder von Bekannten und Verwandten teilweise versorgt werden können. Wer keine Angehörigen hat, die sich freiwillig um einen kümmern, der muss zwangsläufig irgendwann ins Altersheim. Viele scheuen jedoch den Gang dorthin, weil diese Einrichtungen keinen guten Status bei Senioren haben. Jedoch ist es in manchen Fällen verantwortungslos, alte Menschen allein wohnen zu lassen. Wenn ältere Menschen nachts allein erwachen können ebenso Ängste sie beunruhigen. In solchen Fällen bietet sich ein eine 24 Stunden Pflege im Altersheim an. Dort wird für die Senioren rund um die Uhr gesorgt, in regelmäßigen Abständen nach ihnen gesehen und sich mit ihnen beschäftigt. Dieses vertraute Umfeld, in dem immer eine helfende Hand zugegen ist, beruhigt Senioren und lässt sie besser und ruhiger schlafen.

Vielen, die unfreiwillig in das Pflegeheim kommen, finden dort schnell Freunde und kommen im neuen Umfeld gut und schnell zurecht. Denn neben den Vorteilen einer 24 Stunden Seniorenbetreuung kommen die Bewohner in den Genuss eines geregelten Tagesablaufs mit festen Mahlzeiten und Schlafenszeiten, was viele im hohen Alter selbst nicht mehr unbedingt schaffen. Daneben tut vielen die Geselligkeit im Seniorenheim gut. Wer körperlich eingeschränkt ist und allein wohnt, der geht selten raus und trifft sich mit anderen Menschen. Ab einem bestimmten Alter ist es auch schwerer neue Bekanntschaften zu schließen. Das erleichtert das Altenheim enorm, denn dort muss man zwangsläufig mit anderen Senioren Kontakt aufnehmen.

Welche Wohnformen gibt es für Senioren?

veröffentlicht am 12. Feb, 2012 by in News

Mit dem Alter wird es für viele Menschen immer schwerer, selbst einfache Dinge des Alltags zu erledigen. Ob es das Treppensteigen, Schneeschieben oder kleine Reparaturen im Haushalt sind. Was früher eine Selbstverständlichkeit war, fällt vielen Rentnern und Senioren im hohen Alter zunehmend schwerer. Dazu kommt bei vielen der Wille, alles selber machen zu wollen. Man brauche keine Hilfe, bekommen Verwandte und Bekannte zu hören. Niemand will sich freiwillig als hilflos darstellen lassen. Denn vor ein paar Jahren konnten die heutigen Senioren noch alles ganz allein. Ist es dann soweit und die Familienangehörigen organisieren eine 24 Stunden Seniorenbetreuung, geschieht das meist gegen den Willen der betroffenen Senioren. Aus diesem Grund gibt es Menschen, die sich um eine Alternative zum Altenheim und der 24 Stunden Pflege Gedanken machen. Dabei gibt es verschiedene Formen des Wohnens. Manche Senioren, die sich noch relativ gut selbst versorgen können, bilden Wohngemeinschaften, in denen sie sich um den anderen kümmern.

Das trifft häufig auf Frauen zu, da diese sich allein oft fürchten und beliebte Opfer von Einbrechern sind. Sie geben sich also auch gewissermaßen einen gegenseitigen Schutz. Natürlich ist dieser nicht so groß, wie in einem Seniorenheim der Altenpflege, dafür kann man sich jedoch seine Mitbewohner aussuchen. Zudem beugt dieses Zusammenwohnen der Gefahr der Vereinsamung vor. Der Pflegedienst oder die Tagespflege kommt zwar auch zu den Senioren nach Hause, die Mitarbeiter haben jedoch selten Zeit, sich mit den Senioren zu beschäftigen. Eine andere Form des Wohnens für Senioren ist das betreute Wohnen. Hierbei sind die Betreuten relativ selbstständig, bekommen bei Problemen im Alltag Hilfestellungen vom Pflegepersonal der 24 Stunden Altenpflege. Diese Form ist für alle Senioren empfehlenswert, die allein wohnen und keine Verwandten oder Bekannten haben, die in schweren Situationen eine Hilfestellung geben können. Allerdings ist es von der Einrichtung abhängig, ob alle Pflegestufen angeboten werden.

Daneben gibt es diverse andere Formen vom altersgerechten Wohnen. In Kurzzeitpflegeeinrichtungen können Senioren eine Unterkunft finden, die sonst mit oder ohne Unterstützung von der häuslichen Altenpflege eigentlich von den Angehörigen versorgt werden, welche aber für einen bestimmten Zeitraum verreist oder verhindert sind. Bei Senioren, die trotzdem zuhause bleiben wollen, gibt es die ambulante Pflege, die die Senioren in regelmäßigen Abständen zu Hause besucht und sich um diese kümmert. Zu guter Letzt gibt es die stationäre Altenpflege. Hierunter fällt jedes Altenheim, Seniorenheim, Pflegeheim oder Altersheim, was die Senioren rund um die Uhr in der Einrichtung betreut. Diese 24 Stunden Seniorenbetreuung ist für alte Menschen sinnvoll, die relativ unselbstständig sind und permanente Aufsicht benötigen.

Schachspielen im Altenheim

veröffentlicht am 10. Feb, 2012 by in News

Senioren im Alten- oder Pflegeheim benötigen nicht nur eine 24h Pflege, sie wollen auch beschäftigt werden. Wer rastet, der rostet. Darum sind vor allem Aktionen und Spiele, die den Geist und das Denken fördern, in der 24 Stunden Seniorenbetreuung sehr beliebt. So ist es auch von Zeit zu Zeit so, dass einige der Betreuten sich zu einer Partie Schach im Gemeinschaftsraum treffen. Schach fordert dem Spieler neben dem Grundwissen, wie den Spielzügen und den Eigenschaften der Figuren, auch eine immense Denkleistung ab. Man muss das ganze Feld im Blick behalten, um die Übersicht zu wahren. Dazu gilt es, einige Züge im Voraus zu planen, um der Taktik des Gegners zuvorzukommen und ihn in die Enge zu treiben. Vorwiegend ältere Menschen sind mit dem Schachspielen vertraut, da diese Sportart vor zwei bis drei Jahrzehnten wesentlich öfter gespielt wurde. Wer damals zu wenig Zeit hatte und jetzt bei der 24h Seniorenbetreuung oder im Altenheim einen ebenbürtigen Gegner gefunden hat, der kann sich glücklich schätzen und sich auf einige interessante Stunden Schach freuen.

Das seit dem Mittelalter in Europa sehr verbreitete Brettspiel, gilt als Mutter aller Brettspiele und findet weltweit eine große Anzahl von Anhängern. Für Senioren in der Tagespflege wird es jedoch zunehmend schwerer, geeignete Gegner zu finden. Das Personal der 24 Stunden Altenpflege wird immer jünger und hat oft andere Interessen als historische Brettspiele. Zudem ist die häusliche Altenpflege immer knapper bemessen. Dadurch, dass ein permanenter Zuwachs an Rentnern und Senioren gegeben ist und viele derer pflegebedürftig sind, bleibt für den einzelnen immer weniger Zeit. Schon gar nicht für eine drei- bis vierstündige Partie Schach. Für gesellige Senioren bietet diese Alternative zum Altersheim also eher weniger Vorteile. Bei der Seniorenbetreuung im Altenheim hingegen ist rund um die Uhr ein Pfleger in der Nähe. Zudem sind viele Gleichaltrige da, die sich miteinander beschäftigen können. Zwar fallen im Altenheim Kosten an, die höher liegen als die der häuslichen Pflege, doch haben die Betreuten und die Angehörigen der Betreuten einen viel höheren Nutzen davon. Erstere langweilen sich nicht und haben permanente Beschäftigung. Letztere haben mehr Zeit für sich und können beruhigt schlafen, wenn sie ihren Angehörigen in sicheren Händen wissen.

Die Altenpflege im Seniorenheim bietet aus diesen Gründen unzählige Möglichkeiten für Senioren. Darunter eben auch die, sich auf seine alten Tage auf dem Schachfeld mit anderen zu messen. Wofür früher keine Zeit blieb, kann dort in aller Ruhe und so oft wie gewollt getan werden.

Die Wohnung als Pflegeplatz, was Sie beachten sollten

veröffentlicht am 08. Feb, 2012 by in News

Für viele Angehörige von Senioren, die im hohen Alter nicht mehr für sich selbst sorgen können, ist das Altersheim keine Option für die letzten Jahre ihrer Familienmitglieder. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen die finanziellen, da ein Platz im Pflegeheim sehr teuer werden kann. Zum anderen auch persönliche Gründe, wenn man die eigenen Eltern oder Großeltern nicht ohne Weiteres in eine fremde Umgebung zu fremden Personen geben will. Darum nehmen viele Angehörige die Altenpflege selbst in die Hand und kümmern sich um die Senioren im eigenen Haushalt. Dies ist in vielen Fällen eine gute Alternative zum Altenheim oder zur 24 Stunden Pflege. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, wenn die eigene Wohnung zum Pflegeplatz wird. Die wichtigsten Punkte dabei sind die folgenden:

Die Senioren verfügen im zunehmenden Alter immer weniger über Mobilität. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, diese in die unteren Stockwerke der Wohnung umziehen zu lassen. Das erspart den Senioren umständliches Treppensteigen.
Ein zweiter Punkt, der bei der Betreuung im Alter wichtig ist, ist die altersgerechte Behausung. Auf der Toilette sollten beispielsweise Haltegriffe angebracht werden. Zwischen Matratze und Bettlaken benötigt man häufig Gummiunterlagen. Zudem gibt es viele andere Haushaltshilfen, die den Senioren das tägliche Leben erleichtern.

Sollte es zu dem Fall kommen, dass der oder die Pflegebedürftige bettlägerig wird und eine Krankenpflege benötigt, bietet es sich, an ein spezielles Bett zu kaufen, welches über eine hochklappbare Rückenlehne für Mahlzeiten oder Platz für medizinisches Gerät verfügt.
In vielen Fällen kommt zur Unterstützung der Angehörigen ein Pflegedienst, der bei der 24 Stunden Seniorenbetreuung hilft. Das Pflegepersonal wird oftmals über eine Pflegevermittlung zur Verfügung gestellt. Dieser Pflegedienst benötigt, für den Fall, dass die Angehörigen nicht zu Hause sind, natürlich einen Schlüssel zur Wohnung. Aus diesem Grund sollte man dem Personal der Tagespflege ein hohes Maß an Vertrauen entgegenbringen.

Um den Angehörigen der Betroffenen die Pflege zu erleichtern, kann man Senioren auf Hilfebedürftigkeit überprüfen lassen. Dabei werden ältere Menschen nach Pflegestufen eingeteilt. Je nachdem, welcher Stufe man zugeteilt wird, bekommen die Angehörigen vom Staat eine finanzielle Unterstützung, um die nicht von der Krankenkasse getragenen Mehrkosten zu kompensieren. Beachtet man all diese Dinge, kann eine private Versorgung und Pflege der Senioren im eigenen Haus eine durchaus lohnende Alternative zum Seniorenheim sein, einerseits auf persönlicher, emotionaler Sicht, andererseits auch aus finanzieller Sicht. Die Altenpflege zu Hause ist zudem auch für viele Pflegebedürftige angenehmer, da sie sich nicht an das fremde Umfeld gewöhnen müssen und ihre Privatsphäre nicht von fremden Personen gestört wird.