Altenpflege in Deutschland
veröffentlicht am 09. Aug, 2011 by Diana in News
Durch den demographischen Wandel in Deutschland nimmt die Zahl der dauerhaft Pflegebedürftigen dramatisch zu. Das Durchschnittalter von heute rund 39 Jahren wird im Jahre 2025 auf 50 Jahre ansteigen. Demgegenüber wird der Beruf des Altenpflegers für viele immer unattraktiver und laut einer Studie werden in rund zehn Jahren 220.000 Pflegerinnen und Pfleger in dieser Branche fehlen. Zusätzlich verändern sich die sozialen Strukturen dahingegen, dass die wichtigen ersten Netzwerke für die Pflege wie Familie oder Nachbarschaft nicht mehr vorhanden sind.
Befragt man Jugendliche die vor der Entscheidung ihrer beruflichen Laufbahn stehen, wird unter den 25 meistgenannten Wunschberufen der Beruf des Altenpflegers nicht genannt.
Verantwortlich dafür ist offenbar das wachsende schlechte Image der Pflegeberufe in der Öffentlichkeit. Eine schlechte Vergütung und die physischen sowie psychischen Belastungen sorgen dafür, dass sich gute Schulabgänger gegen eine Berufsausbildung in der Pflegebranche entscheiden. Um die fehlenden Fachkräfte in Zukunft aufzufüllen müssen bereits jetzt die Arbeitsbedingungen des Pflegeberufes attraktiver gestaltet werden. Die Statistik spricht dabei für sich, jeder dritte Schulabgänger müsste im Jahre 2020 in die Altenpflege einsteigen um den ansteigenden Pflegebedarf in Deutschland decken zu können.

Die schlechte Nachricht Wenn ein Unfall im Wasser passiert sind die Folgen schwerwiegend irreversibel oder gar todlich.
Finde ich super, dass hier staendig geschrieben wird.