Senioren – Tipp: Wie erkenne ich Trickbetrüger und schütze mich davor?

veröffentlicht am 18. Mai, 2010 by in News

Warum suchen sich Trickbetrüger immer ältere Menschen als Opfer aus?

Ältere Menschen wohnen oft alleine und freuen sich über jede Abwechslung durch menschlichen Kontakt, ob telefonisch oder persönlich an der Haustür. Durch die körperliche Überlegenheit der Täter ist eine erfolgreiche kriminelle Handlung schlicht vorprogrammiert.

Oftmals sind die Täter nicht allein. Sie organisieren sich in Banden und wechseln ständig Ihren Tatort, so dass es zu einer Ergreifung der Täter durch die Polizei schwierig wird.

Die Betrüger nutzen meist den Überraschungseffekt, nutzen ihre gute Gesprächstaktik, Fantasie und verfügen über eine gute Menschenkenntnis. Freundlichkeit, Höflichkeit und ein gepflegtes Äußeres rundet die Fassade der Täter ab.

Wie schützen sich Senioren?

Nachfrage bei der Polizei!

Im nächsten Polizeirevier erhalten Senioren Rat. Persönlich oder auch durch Sicherheitsbroschüren können ältere Menschen Vorsorge betreiben und sich für den Notfall informieren und dementsprechend ausrichten. Eine kostenlose persönliche Beratung durch die Polizei ist auch im Haus oder in Ihrer Wohnung möglich. Der Vorteil dabei ist, dass Sicherheitsmängel vor Ort besprochen werden können.

Sicherheit an der Haustür!

Lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Oft schreckt schon von Außen eine Kette oder ein Kastenriegelschloss an der Wohnungstür ab.

Schreien ist die Devise!

Bei einem gewaltsamen Eintreten in die Wohnungstür machen Sie sich bemerkbar. Schreien Sie so laut Sie können, Aufsehen machen Täter unsicher. Wichtig ist auch, sich das Gesicht des Täters einzuprägen um im späteren Verlauf der Polizei bei der Fahndung zu helfen.

Notruf der Polizei!

Halten Sie Ihr Telefon in der nähe der Haustür, damit Sie im Notfall den Notruf der Polizei 110 schnellstmöglich anwählen können. Diese Nummer ist kostenfrei und kann von jedem beliebigen Telefon verwendet werden.

Vertrauenspersonen!

Viele Senioren sind alleine und haben in ihrer unmittelbaren Umgebung keine Bezugsperson. Doch reicht es oft schon aus, den Täter durch Aussagen wie z.B. : „Ich möchte meine gute Nachbarin hinzuziehen“ einzuschüchtern. Lassen Sie den fremden Besuch nicht sorglos hinein, vereinbaren Sie einen neuen Termin und holen Sie sich persönlichen Beistand. Die Seniorenberatung in Ihrer Stadt steht Ihnen auch in diesem Falle mit Hilfestellungen bei Seite.

Opfer sind nicht nur in der Wohnung gefährdet!

Hilfsbereiten und sympathisch wirkenden Menschen gelingt es auch auf offener Straße gutgläubigen Senioren für sich zu gewinnen. So ist ein vermeintlicher „Helfer“ vom Tragen einer schweren Tasche in ihre Wohnung mit Vorsicht zu genießen. Verwehren Sie daher selbst fremden Helfern den Zutritt zu Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses.

Den Betrügern nicht auf dem Leim gegangen!

Bitte verständigen Sie auch in diesem Fall die Polizei, wenn die Täter bei Ihnen nicht erfolgreich waren. Jede Unterstützung zur Beseitigung von Trickbetrügern hilft der Polizei bei der Fahndung und unserer allgemeinen Gesellschaft zum Schutz vor Wiederholungstätern.

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3 Responses to “Senioren – Tipp: Wie erkenne ich Trickbetrüger und schütze mich davor?”

  1. Agnes 19 Mai 2010 at 10:25 #

    neulich war ich kurz davor Opfer zu werden, gott sei dank ist ein Hausbewohner gerade im Hausflur erschienen und das hat den Fremden wohl erschreckt. Er hatte schon gewaltsam Hand an meine Wohnungstür gelegt.

    Ich habe nicht die Polizei gerufen. Im Nachhinein jetzt denke ich , wäre das besser gewesen.

  2. Siegbert 19 Mai 2010 at 10:34 #

    danke für die Anregung.

  3. Klara 20 Mai 2010 at 08:25 #

    meine Mutter wurde auch schon an ihrer Tür von dubiosen Gestalten angesprochen. Sie hat gut reagiert und die Leute abgewimmelt.


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