Hüftoperation – eine schwere Entscheidung!
veröffentlicht am 30. Mrz, 2010 by Autor_04 in News
Auch in den Operationssälen ist nicht alles „Gold“ was „glänzt“!
Prothesen werden immer häufiger eingesetzt, obwohl sie nicht unbedingt zum Patienten passen oder gar benötigt werden.
Der Verschleiß der Knochen und die Abnutzung des Gelenkknorpels in Verbindung mit unerträglichen Schmerzen sind die häufigsten Vorboten einer absehbaren OP!!
Doch nicht immer muss Arthrose in den Gelenken mit Hilfe eines Gelenkersatzes operiert werden.
Sollten Sie sich dennoch für eine OP entscheiden, sollten Sie sich im Vorfeld bei einem Arzt Ihres Vertrauens beraten lassen. Am Markt sind unzählige Anbieter mit zum Teil sehr kritischen Angeboten vertreten. Eine unabhängige Beratung abgestimmt auf Ihre speziellen Bedürfnisse ist daher unerlässlich. Holen Sie sich daher immer auch eine zweite Meinung ein.
Zu unterscheiden sind Modelle mit kurzem oder langem Schaft, aus Metall, Keramik, einzementiert oder zementfrei, als kleine Kappe oder Teilprothese, die auf den natürlichen Hüftkopf gesetzt wird. Eine weitere Differenzierung des passenden Modells ergibt sich aus dem Lebensalter des Betroffenen. So kommen für junge Menschen andere Modelle in Betracht, wie für Senioren.
Bei der Auswahl sind neben persönlichen auch medizinische Aspekte zu berücksichtigen.
Bereiten Sie sich also gut vor und wägen Sie im Vorfeld ausgiebig ab, ob eine Prothese tatsächlich erforderlich ist.

Hallo,
ich kann nur jedem raten wie aus dem Artikel hervorgeht, sich ganz genau beraten zu lassen, nicht nur beim zuständigen Arzt! Es gibt viele Beratungsstellen in diesem medizinischen Bereich.
Mein Vater musste sich eine Hüfte einsetzen lassen, der Arzt hat im warsten Sinne des Wortes die OP “verpfuscht”. Im Nachhinein hätten wir uns mehr Meinungen einholen müssen.
Wir hoffen nun durch eine zweite OP die Fehlstellung korrigieren zu können.
Fazit: Lieber mehr Konsultationen hinter sich ergehen, als einer Meinung blind zu vertrauen. Ärzte sind auch nur Menschen!
Hy Silke,
ich habe selbst diese Erfahrungen gesammelt. Mein Arzt hat mich nicht genug aufgeklärt! Ich habe dann für mich eine “billige” Variante als künstliche Hüfte bekommen.
Hätte ich mich mehr informiert, hätte ich freilich das Geld mehr gezahlt! Mich hat nur keiner gefragt – bzw. aufgeklärt!
Ich leide nach 6 Jahren noch darunter mit Schmerzen! Eine weitere OP habe ich noch nicht in Angriff genommen.
Viele Grüße
Timo
Ich habe ein künstl. Hüftgelenk mit anschl. Reha erhalten.
Ich wurde aber die Schmerzen beim Gehen nicht los. Habe viel versucht.
Danach wurde bei mir ärztlich festgestellt, dass eine schraube die die Gelenkpfanne hält , gebrochen war.
Und wieder eine OP – mit 3 Schrauben diesmal. Trotz Krankengymnastik danach wurde meine Aktivität nicht besser und ich hatte eher mehr schmerzen.
Die Aterien waren verstopft – Diagnose! Mein Bein wurde nicht durchblutet – dann noch eine OP um die Durchblutung wieder herzurufen.
Ich hab die schnauze voll und trau mich trotz schmerzen kaum zum Arzt…
Ich bin echt verzweifelt!!
also bei mir war alles super! ich hab nun endlich keine Schmerzen mehr, mir gehts gut und ich bin heil froh das wir solch tolle Medizin mittlerweile haben und auch viele Ärzte, die wirklich den Beruf sehr sehr ernst nehmen.
Hüft – OP nein danke!!
ich bin nach Aufklärung davon überzeugt, dass es auch anders geht.
oh , das ist schon abschreckend! stehe gerade vor einer OP und bin grad etwas verunsichert. kann mir jemand tipps geben?
email: dali2008@web.de – danke
Wichtiger Bericht, ich werde jetzt auch gleich wieder weiter blättern hier. Bis dann.
Umfangreiche Vorabinformation ist, wie in dem Artikel zu Recht dargestellt, wichtig und unerläßlich. Wirkliche Angst vor eine Hüft-TEP ist fehl am Platz!
In meinem Blog http://endoprothese.wordpress.com/ werden weitere ergänzende Tipps zum Thema Endoprothesen (Wahl der Klinik, Reha, Sport, etc.)
möchte allen Mut machen,die vor so einer OP stehen!!
ich habe nach einer angeborenen Dysplasie auch viel Jahre gewartet um mich zu dieser Entscheidung durchzuringen,aber zum Schluß war die Mobilität durch Schmerzen so sehr eingeschränkt,das mir keine andere Wahl mehr blieb!!
Jetzt ist die OP drei wochen her,und ich bin glücklich es hinter mir zu haben,ich kann schon sehr gut mit 50% Belastung mit Krücken gehen,und bin nahezu schmerzfrei!!
Obwohl es durch die Dyplasie wohl eher eine komplizierter OP war,bin ich begeistert,wie beweglich ich jetzt schon wieder bin!!Es folgen noch 3 Wochen Reha und ich denke das ich dann nach langer Zeit wieder schmerzlos laufen kann!!